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Burgwedel Unicef erinnert mit Märchentagen an Kinderrechte
Umland Burgwedel

Unicef bietet in der Wedemark Märchentage und Konzert an

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11:59 31.10.2019
Die Schülerinnen Skadi Boettcher (von links) und Clara Gottschlich stellen Gretel und Hänsel in dem Chorkonzert unter Leitung von Anne Drechsel dar. Christiane Freude und Märchenerzählerin Sybilla Pütz machen die Verbindung von Kinderrechten und Märchen deutlich. Quelle: Ursula Kallenbach
Wedemark/Burgwedel/Isernhagen

„Der 20. November ist der wichtigste Tag für Unicef in diesem Jahr“, hält Christiane Freude fest. In dem kleinen Unicef-Pavillon links vor dem Eingang zur Eishalle in Mellendorf präsentiert die Sprecherin der Unicef-Arbeitsgruppe Südheide gemeinsam mit den Akteuren das Wedemärker Programm für diesen 30. Jahrestag, seit die Staaten die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben.

Die Unicef-Gruppe bereitet dazu einen ganzen Märchenblock zugunsten des internationalen Kinderhilfswerks vor. Vom 18. bis 22. November scharen wieder Märchenerzählerinnen Kinder und Erwachsene am Kaminfeuer in der Eichenkreuzburg in Bissendorf-Wietze um sich. Am Sonntag, 24. November, folgt in der katholischen Kirche St. Maria in Mellendorf das Benefizkonzert „Hänsel und Gretel“ mit dem Isernhägener Chor Femmes Vocales unter Leitung von Anne Drechsel.

Eintritt zu „Hänsel und Gretel“ ist frei

Die konzertante Aufführung mit Klavier- und Keyboardbegleitung ist eine auf eine Stunde gekürzte Fassung. Der Eintritt ist frei, aber um Spenden wird gebeten. Hauptdarstellerinnen der Märchenfiguren Hänsel und Gretel sind die 14-jährigen Clara Gottschlich aus Hannover und Skadi Boettcher aus Burgwedel. „Die Kinder treten in Kostümen auf, die 26 Sängerinnen im Chor tragen Konzertkleidung“, berichtet die Chorleiterin. Das Konzert wurde vor einem Jahr schon einmal in voller Länge im Isernhagenhof aufgeführt.

Märchenerzählerin auch im Konzert dabei

„Märchen haben emotional sehr viel mit Kinderrechten zu tun, besonders Hänsel und Gretel“, betont Christiane Freude. Als Märchenerzählerin sieht auch Sybilla Pütz aus Hannover die tiefe Verbindung zwischen den formulierten zehn Kinderrechten und den zeitlosen Märchen. „Es geht nach wie vor um Arm und Reich, Gut und Böse, Hunger und Mästen“, verdeutlicht sie. Pütz wird die Klammer zwischen den Märchentagen und der Märchenaufführung herstellen: Sie erzählt Märchen in der Eichenkreuzburg und wird im Konzert in der Mellendorfer Kirche den gekürzten Part erzählerisch ergänzen.

Der Reinerlös aus dem Konzert geht wie alle Spenden aus den Märchentagen in voller Höhe an Unicef. „Wir werden ein Projekt auswählen, das sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit wendet“, kündigt die Unicef-Sprecherin an.

An den Wedemärker Märchentagen in der Eichenkreuzburg können gegen einen Spendenbetrag Kindergarten- und Schulgruppen sowie Einzelpersonen mit Kindern teilnehmen. Sie müssen sich anmelden bei Christiane Freude unter Telefon (05130) 6353 oder per E-Mail an chrfreude@aol.com. Erwachsene haben ihren eigenen Märchennachmittag am Kaminfeuer am Dienstag, 19. November, ab 15.30 Uhr. Auch sie sind gebeten, sich mit einer kleinen Spende zu beteiligen. Die Märchentage sind ein Kooperationsprojekt von Gemeindejugendpflege und Unicef.

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Von Ursula Kallenbach

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