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Garbsen Maschinenbauer öffnen das PZH für Gäste
Umland Garbsen Maschinenbauer öffnen das PZH für Gäste
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00:19 14.11.2018
Wie lang kann er werden? Michael Czech stellt Schnuller auf eine harte Probe. Quelle: Mirko Bartels
Garbsen

 Reaktionsschnelle Autos, harte Belastungsproben und kühle Getränke gab es am Sonnabend bei der „Nacht, die Wissen schafft“, im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen-Mitte zu bestaunen. An 40 Ständen zeigten Forscher aller Institute, was in ihren Disziplinen steckt und luden die Besucher zu einer Expedition in die Wissenschaft des Maschinenbaus ein. Experimente und leicht verständliche Vorträge sollten Laien ungewöhnliche Einblicke in teils spektakuläre technische Vorgänge geben. Der Andrang war groß: Gleich zu Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr drängten die Besucher ins PZH. Ein Menschenstrom, der sich über den gesamten Abend hielt.

Dass Forschung Spaß macht und schmeckt, zeigten die Mitarbeiter des Institutes für Mehrphasenprozesse, früher Verfahrenstechnik: Bier brauen war angesagt – im Ergebnis allerdings mit wenig Alkohol. „Bereits beim Brauprozess können wir den Studierenden das Zusammenspiel verschiedener technischer Verfahren näher bringen“, sagt Professorin Birgit Glasmacher, Inhaberin des Lehrstuhls für Mehrphasenprozesse. Was da entstehe, sei im ersten Schritt normales Bier. Mit einem Prozess, der einer Dialyse ähnlich ist, werde dem Gerstensaft mit Hilfe verschiedener Filter der Alkohol entzogen. Das Ergebnis, quasi Hausmarke Maschinenbau, konnte sich – leicht gekühlt – trinken lassen, wie zahlreiche Probanden bestätigten.

Von ganz klein bis ganz groß reichten die Vorführungen der Mitarbeiter: Die Fähigkeiten und die Schönheit magnetischer Flüssigkeiten waren ebenso zu bewundern, wie besondere Schmiedetechniken und das Innenleben eines Automotors mit allen Details. Einen besonderen Härtetest gab es für Baby-Schnuller: Maschinell gedehnt, musste das Gummi zeigen, was es aushält. Gäste konnten Wetten abschließen. Häufig gab allerdings die Schnuller-Halterung vor dem Gummi auf.

Wozu Maschinenbau gut sein kann, haben Besucher am Sonnabend im PZH erlebt. Mit mehr als 40 Stationen stellte sich die Fakultät bei der „Nacht der Wissenschaft“ vor.

Einen besonderen Anreiz, sich mit den vielen Techniken zu beschäftigen, gab es an diesem Abend für junge Nachwuchsforscher: Sie durften an vielen Stationen Fragen beantworten, damit ein Quiz lösen und den Sagen umwobenen Schatz des Maschinenbaus gewinnen.

Von Mirko Bartels

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