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Garbsen Bronzene Gedenktafel hängt am Rathaus
Umland Garbsen Bronzene Gedenktafel hängt am Rathaus
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00:17 30.11.2018
Künstler Oliver Pohl zeigt Bürgermeister Christian Grahl (links) und dem Ratsvorsitzenden Hartmut Büttner (rechts) die Gedenktafel. Quelle: Anke Lütjens
Garbsen-Mitte

Die Stadt Garbsen hat in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass hat der in Garbsen geborene Künstler Oliver Pohl im Auftrag der Stadt eine bronzene Gedenktafel entworfen. Diese ist in eine Mauer am Südeingang des Rathauses eingelassen und damit für die Öffentlichkeit sichtbar. Erstmals wurde die Bronzetafel beim Festakt zum Stadtjubiläum im September enthüllt.

Tafel erinnert an Zusammenschluss zur Stadt

Die Tafel erinnert an den Zusammenschluss der Stadtteile Altgarbsen, Auf der Horst und Havelse zur Stadt Garbsen am 17. Juli 1968. Heute setzt sich Garbsen aus 13 Stadtteilen zusammen, die ebenfalls auf der Tafel aufgeführt sind. Das linke Wappen zeigt das Garbsener Wappen, das von 1968 bis zur Gebietsreform galt. Das rechte ist das heutige Stadtwappen. „Ich finde, die Gedenktafel hat eine hohe Qualität und eine schöne Ästhetik“, sagte Bürgermeister Christian Grahl. Die Stadt solle sich ihres Ursprungs erinnern, betonte er.

Älteste Gießerei Europas gießt die Tafel

„Hier verbindet sich hohe Handwerkskunst mit Kreativität“, sagte Ratsvorsitzender Hartmut Büttner (CDU). Er wies darauf hin, dass die Gedenktafel informativ für die junge Generation sei. Vorgesehen ist, sie auch Besuchergruppen zu zeigen. Die Tafel wiegt rund 17 Kilo und wurde in der Bronzegießerei Rincker gegossen. Das Familienunternehmen aus Sinn bei Wetzlar existiert als Glockengießerei mindestens seit 1590. Die Firma ist damit die älteste in diesem Handwerk in Europa. Seit mittlerweile 14 Generationen wurde das Wissen um das Gießen von Glocken und Bronzetafeln in der Familie weitergegeben.

Pohls Figuren stehen auf der ganzen Welt

„Die größte Schwierigkeit ist, farbige Wappen in der einfarbigen Bronze abzubilden“, sagte Künstler Oliver Pohl. Die farbplastische Gestaltung erzielt er mit Schraffuren, die die Farben ersetzen. Der Künstler hat auch die Figuren „Friends“ gestaltet, die seit 2003 auf dem Kastanienplatz in Altgarbsen stehen. „Die sind auf der ganzen Welt verteilt – von Europa über New York bis Sydney“, sagt Pohl stolz. Er ist nicht nur Künstler, sondern seit einigen Jahren auch Kultur- und Eventmanager sowie Nachhaltigkeitsmanager im Nationalpark Berchtesgaden.

Von Anke Lütjens

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