Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Garbsen Hespe-Container: Grüne fordern Akteneinsicht
Umland Garbsen Hespe-Container: Grüne fordern Akteneinsicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 12.10.2018
So sehen die bislang unbewohnten Container Im Hespe aus. Quelle: Gerko Naumann
Anzeige
Berenbostel/Garbsen-Mitte

Das Vertrauen der Grünen in die Verwaltung der Stadt Garbsen scheint zu bröckeln. Das gilt zumindest für die Entscheidungen, die die Wohncontainer Im Hespe in Berenbostel betreffen, in die Flüchtlingsfamilien einziehen sollen. Die Stadt hatte dem Unternehmer, der die Container geliefert hat, Vertragsbruch vorgeworfen. Der Unternehmer wehrt sich dagegen und behauptet, dass es seit Sommer 2017 gar keine vertragliche Grundlage mehr gegeben hat.

Die Container selbst stehen schon seit Wochen auf einer Fläche im Hespe. Bis dort Flüchtlingsfamilien einziehen können, wird es aber noch dauern.

Diesen offensichtlichen Widersprüchen wollen die Grünen nun auf den Grund gehen, kündigt der Fraktionsvorsitzende Darius Pilarski an. Grund seien der „immense Schaden für den städtischen Haushalt und die unklare rechtliche Situation“, heißt es von den Grünen. Außer dem Vertrag wollen die Politiker auch sämtliche Protokolle sehen, in denen es um die Lagerung und Übergabe der Container geht. „Wir gehen davon aus, dass uns auch interner Mailverkehr beziehungsweise Telefonnotizen vorgelegt werden“, sagt Pilarski.

Anzeige

Die SPD Garbsen hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie ebenfalls einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt hat.

Von Gerko Naumann

Anzeige