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Garbsen Kurve der Calenberger Straße soll entschärft werden
Umland Garbsen

Garbsen: Kurve der Calenberger Straße in Altgarbsen soll entschärft werden

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16:53 26.11.2019
„Ich habe immer wieder brenzlige Situationen beobachtet“: SPD-Ratsherr Wilfried Aick fordert, dass die Gefahrenstelle an der Calenberger Straße entschärft wird. Quelle: Gerko Naumann
Altgarbsen

Die fast rechtwinklig verlaufende Kurve der Calenberger Straße am Kastanienplatz in Altgarbsen soll entschärft werden. Einen entsprechenden Antrag der SPD hat der Ortsrat Garbsen mehrheitlich beschlossen – mit den Stimmen von SPD und CDU. Damit setzen sich die Politiker gegen den Vorschlag der Verwaltung der Stadt Garbsen durch, die den Fahrbahnverlauf unverändert lassen wollte. Für den Umbau der Straße sind nun im Haushalt für das nächste Jahr 6000 Euro vorgesehen.

Bürgersteig soll verkleinert werden

Damit soll der Bürgersteig um etwa 1,50 Meter verkleinert werden, um mehr Raum für die Autos zu schaffen. „Das gibt der Platz locker her, der Bürgersteig ist hier fast sechs Meter breit“, sagt Wilfried Aick, während er mit einem Zollstock nachmisst. Aick sitzt für die SPD im Ortsrat Garbsen und im Rat. Und er ist kürzlich innerhalb des Stadtteils Altgarbsen umgezogen und musste selbst oft an der umstrittenen Kurve vorbeifahren. „Ich habe immer wieder brenzlige Situationen beobachtet“, sagt er.

Das Problem: Die Fahrbahn ist an der Stelle so eng, dass zwei Autos kaum aneinander vorbeikommen. Zudem verläuft die Kurve so steil, dass die Fahrer „Ausholbewegungen“ machen, dabei auf den Bürgersteig fahren und Fußgänger gefährden. Besonders an Markttagen, wenn in Altgarbsen „der Bär los ist“, werde es gefährlich, warnt Aick.

Kurve ist seit Jahren Thema

Die Entschärfung der engen Kurve sei schon vor einigen Jahren Thema gewesen, erinnert sich der Sozialdemokrat. Das damalige CDU-Ortsratsmitglied Christof Wenzel hatte die Initiative ergriffen – und damit die Kritik einiger Bürger aufgenommen. Es gab sogar einen Ortstermin mit der Verwaltung. „Daraus ist aber nie etwas geworden, deshalb haben wir das Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt“, sagt Aick.

Stadtbaurat Frank Hauke hatte in der Ortsratssitzung angeboten, erneut einen Ortstermin zu vereinbaren. „Ich würde ihnen sogar einen Kaffee spendieren“, sagte er in Richtung der Politiker. Doch die lehnten das Angebot dankend ab. „Die Lage ist einfach zu eindeutig, hier muss schnell etwas geschehen“, meint Aick. Er erwarte von der Stadt, dass die Arbeiten Anfang 2020 beginnen.

Doch im Ortsrat waren nicht alle Politiker für diese Lösung. Andreas Bienstein von den Freien Wählern etwa kann nicht nachvollziehen, warum die Kurve ein Problem darstellt und für Tausende Euro verändert werden müsse. Aus seiner Sicht werde die Unfallgefahr sogar erhöht, wenn Autofahrer künftig schneller um die Kurve fahren können. „Ich halte den Vorschlag für eine Verschwendung von Steuergeld. Das muss nicht sein“, sagte Bienstein.

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Von Gerko Naumann

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