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Garbsen Lea Kneller (18) vertritt Garbsen in Frankreich
Umland Garbsen

Garbsen: Lea Kneller vertritt Garbsen bei Austausch in Frankreich

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16:00 05.09.2019
Lea Kneller arbeitet demnächst für sechs Monate in Garbsens Partnerstadt Hérouville-St.-Clair. Quelle: Anke Lütjens
Garbsen

Lea Kneller aus Osterwald reist demnächst nach Hérouville-St.-Clair. Vom 1. Oktober an arbeitet sie in der Verwaltung der Stadt in der Normandie und repräsentiert Garbsen in der französischen Partnerstadt. „Ich freue mich schon darauf, die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten zu vertiefen und vor allem Jugendliche für die Partnerschaft zu begeistern“, sagt die 18-jährige Abiturientin. Ermöglicht wird das durch ein Austauschprogramm der Städte. Daran hat auch Salomé Loisel aus Hérouville teilgenommen, die für ein halbes Jahr in der Kulturabteilung der Stadt mitgearbeitet hat und inzwischen wieder zurück in Frankreich ist. „Sie hat tolle sechs Monate abgeliefert und ist den Kollegen ans Herz gewachsen“, sagt Benjamin Irvin, Sprecher der Stadt Garbsen.

Osterwalderin mag Menschen und Kultur

Das ausgelassene Feiern des Titelgewinns bei der Fußballweltmeisterschaft für die Franzosen hat Kneller in einem französischen Restaurant miterlebt. Es war ein einschneidendes Erlebnis für sie als leidenschaftlichen Fußballfan. „Ich mag das Land, die Menschen, die Kultur – einfach alles“, sagt die Osterwalderin, die nach dem Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium in einer Bäckerei jobbt. Von ihrem Aufenthalt in Frankreich erhofft sie sich, ihre Sprachkenntnisse noch mehr zu verbessern, ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit zu stärken. „Ich muss mich im Vorfeld um viele Dinge selbst kümmern wie beispielsweise eine Versicherung“, betont sie.

Junge Botschafterin will Partnerschaft vertiefen

Von ihrer Arbeit hat Kneller im Gespräch mit ihrer Vorgesetzten erfahren. „Ich organisiere Veranstaltungen vor allem mit Jugendlichen, helfe bei Projekten und Planungen mit und vermittele Kontakte nach Garbsen“, sagt die Osterwalderin. Sie fungiere als Ansprechpartnerin und junge Botschafterin, die die Partnerschaft zwischen den Städten greifbar mache. Die 18-Jährige erhofft sich von ihrem Auslandsaufenthalt auch, herauszufinden in welche Richtung es danach beruflich gehen soll. „Neben Sprachen interessiere ich mich vor allem für Medien und Kommunikation. Am liebsten würde ich ein duales Studium in diesem Bereich absolvieren“, sagt Kneller.

18-Jährige will Kontakte knüpfen

Die ersten drei Monate wird sie in einer Gastfamilie verbringen, die weitere Zeit möchte sie in einer Wohngemeinschaft leben, um weitere internationale Kontakte zu knüpfen. Zu ihrem Auslandsaufenthalt ist die junge Frau über Stellenanzeigen der Stadt und einen Info-Zettel aus der Schule gekommen. „Erst habe ich gezögert, mich dann aber doch beworben. Dann ging alles schnell und unkompliziert.“ Auch ihre Austauschpartnerin Salomé Loisel lernte sie kennen. „Ich bin schon ganz gespannt und überzeugt davon, dass es der richtige Weg ist. Es wird mir gut tun, etwas Anderes zu sehen und zu machen“, sagt Kneller. Es sei eine einmalige Chance, tiefer in die Kultur Frankreichs einzutauchen und das Land noch besser kennenzulernen.

Von Anke Lütjens

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