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Garbsen Mehr als 1000 Besucher feiern beim Stadtfest in Garbsen
Umland Garbsen

Garbsen: Mehr als 1000 Besucher feiern Stadtfest in Garbsen-Mitte

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00:20 26.06.2019
Carlotta Truman singt den Song "Lady Marmelade". Quelle: Anke Lütjens
Garbsen-Mitte

 Besser hätte das Wetter für ein Stadtfest eigentlich nicht sein können. Bei sommerlichen Temperaturen kamen am Wochenende mehr als 1000 Besucher auf den Rathausplatz. Bis diese Zahl erreicht wurde, dauerte es allerdings ein wenig: Erst gegen Abend füllte sich am Sonnabend, dem ersten Stadtfesttag, der Platz. Und als die Cover-Band „bäm“ gegen 20.30 Uhr richtig loslegte, kam dann auch so richtig Stimmung auf. „Party machen und Leute treffen“, das war für Stephan Sednev aus Garbsen und viele andere Besucher der wesentliche Grund, zum Stadtfest zu kommen. Andere wie eine Gruppe Freundinnen aus Hannover und Umgebung waren wegen „bäm“ gekommen. Während am Sonnabend das fröhliche Feiern im Mittelpunkt stand, stand der Sonntag mit Hüpfburg, Darts-Fußball und Kinderschminken im Zeichen der Familien. Stärken konnten sich die Gäste an einer großen Auswahl von Ständen – mehr als im vergangenen Jahr.

Die großen Fußstapfen der Vorgängerband beim Stadtfest, den Jetlags, haben die Musiker und Sänger der achtköpfigen Band bäm ziemlich gut ausgefüllt. Sie hat am Sonnabend das Stadtfest gerockt.

Dass der Platz am Sonntagnachmittag noch nicht ganz gefüllt war, bereitete Gastronomen und Veranstaltern kein Kopfzerbrechen: „Gegen Abend wird das aber besser“, hieß es beim Team der Rathausterassen. Dessen war sich auch Uwe Witte, Leiter der Kulturabteilung der Stadt, sicher: „Erfahrungsgemäß kommen die meisten erst gegen Abend.“ Witte und sein Team waren für die Organisation des Stadtfestes zuständig. Als Partner haben sie sich dazu die Agentur „music 4 you“ und Radio 21 als Partner mit ins Boot geholt. DJ Chris Roxx sorgte in den Umbaupausen für Musik.

Carlotta Truman singt einen Song

Die Bühne gehörte am Nachmittag zunächst den lokalen Akteuren: Schüler der Musikschule sowie Sänger, Rapper und Tänzer des Freizeitheims am Planetenring zeigten ihr Können. Härter wurde es am frühen Abend mit der Rockband „Chyroc“. Dann kam noch mal Lokalkolorit mit Weltbekanntheit ins Spiel: Carlotta Truman, die im Mai Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) vertreten hatte, betrat mit Bürgermeister Christian Grahl die Bühne und stellte sich seinen Fragen. „Ich bin überwältigt von der Resonanz auf das Public Viewing beim Eurovision Song Contest in Garbsen. Ich wäre gerne dabei gewesen“, scherzte die gebürtige Garbsenerin. Zu den Erfahrungen beim ESC sagte sie: „Wichtig war, dass es unser bester Auftritt wird. Wir sind zwar enttäuscht, aber müssen uns nicht schämen. Wir hatten einen tollen Abend und haben mit allen getanzt.“ Mit dem Song „Lady Marmelade“ verabschiedete sich die Sängerin von der Bühne.

Lob fürs Publikum

Diese enterte nach Truman die achtköpfige Band „bäm“. „Wir treten in große Fußstapfen, sind aber auch Fans der Jetlags“, sagte die Sängerin und spielte damit auf die Vorgänger aus den vergangenen Stadtfest-Jahren an. Mit Coversongs aus Rhythm’n’Blues, Rock, Hip-Hop, Dance und Soul brachte der Haupt-Act des Abends die Besucher nicht nur in Stimmung, sondern auch zum Tanzen. Mitgebracht hatten sie Songs wie „California Girl“ von Katy Perry, „Black or White“ von Michael Jackson und „Blurred Lines“ von Robin Thicke sowie Titel von den Red Hot Chili Peppers und AC/DC. „Das Publikum in Garbsen ist geil“, rief der Gitarrist der ausgelassenen Menge zu.

Andere Besucher ließen es ruhiger zugehen und ließen sich an den Tischen kühle Getränke schmecken. So wie Annette und Wolfgang Steinke aus Luthe, die mit Freunden aus Seelze klönten. Peter Bleidiestel und Petra Effinghausen hatten es sich auf einer Bank gemütlich gemacht: „Wir genießen das tolle Wetter, die Musik und haben einfach Spaß.“

Die Reihe Blues Time ist eröffnet

Mit dem Auftritt von „Finn Cocheroo & the Lofi-Few“ ist am Sonntagvormittag am Rande des Stadtfests vor dem Südeingang des Rathauses die Blues Time eröffnet worden. Die Band ist klassisch mit Gitarren, Bass und Schlagzeug unterwegs. Allerdings erwiesen sich die Musiker aus Rendsburg und Kiel ganz und gar nicht als nordisch unterkühlt. Bei ihrem Auftritt zeigten sie, dass in ihnen das Feuer des Blues brennt. „Wichtig sind die richtigen Instrumente und eine gute Stimme“, sagte Blues-Fan Waldemar Mroß, der von der ersten Blues Time (früher Blues Matinee) an dabei ist. Und die hat Finn Cocheroo. Mit einem leicht rauchigem Timbre interpretiert er nicht nur Blues und Soul, sondern auch von ihm so betitelte „Schlager“ wie „Tainted Love“ oder „Roxanne“. Bis zum 21. Juli folgen weitere neun Konzerte.

Erstmals sind Finn Cocheroo&the Lofi-Few“ bei der Blues Time Garbsen aufgetreten und haben das Publikum am Sonntag gleich von sich überzeugt. Es gab immer wieder Applaus und Rufe der Zuhörer.

Von Anke Lütjens

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