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Garbsen Nur ein „wönziger Schlock“: IGS-Publikum bejubelt Theaterkomödie „Feuerzangenbowle“
Umland Garbsen

Garbsen Nur ein „wönziger Schlock“: IGS-Publikum bejubelt Theaterkomödie „Feuerzangenbowle“

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18:21 26.01.2020
Da kommt das Publikum aus dem Lachen nicht mehr heraus: Die Komödie am Altstadtmarkt überzeugt im Forum der IGS Garbsen mit ihrer Inszenierung der „Feuerzangenbowle“. Quelle: Ann-Christin Weber
Garbsen-Mitte

Der Vorhang öffnet sich, und auf der Bühne der IGS Garbsen beginnt die wohl berühmteste Feuerzangenbowle der Welt: Lachend und frenetisch applaudierend genossen es die Zuschauer am Sonnabend in einem ausverkauften Forum, die Kultgeschichte um den Oberprimaner Hans Pfeiffer mal nicht über den Fernseher flimmern zu sehen, sondern mit der Komödie am Altstadtmarkt hautnah zu erleben.

Professoren bringen Publikum zum Lachen

Das Publikum fieberte geradezu auf Kultszenen wie der Chemiestunde über die alkoholische Gärung hin und verfiel bei jedem „wönzigen Schlock“ in tosendes Gelächter. „Die Betrunkenheit ist großartig gespielt, ich habe lange nicht mehr so gelacht“, sagte Besucherin Christa Dreher.

Für besonders viele Lacher sorgte vor allem Holger Teßmann als Professor Crey, genannt Schnauz. Er verkörperte detailgetreu den konservativen Pauker. Doch auch Helmut Büchel als Professor Bömmel mit seiner „Dampfmaschin“ wurde von den Zuschauern mit anerkennendem Applaus belohnt. „Das macht für mich die Geschichte aus: Das man so schön lachen kann über diese absurde Geschichte“, so Elke Klatte.

Die Komödie am Altstadtmarkt spielte vor einem ausverkauften Forum der IGS Garbsen die „Feuerzangenbowle“ und überzeugte das Garbsener Publikum mit ihrer detailgetreuen und humorvollen Inszenierung des Kultfilms.

Das Braunschweiger Theaterensemble blieb nah am Original und verzichtete bewusst auf eine moderne Inszenierung. Vollgekritzelte Tafelwände und alte Schulbänke als Bühnenbild entführten das Publikum in seine eigene Schulzeit zurück.

Vor allem der Höhepunkt des Stückes überzeugte das Publikum: Das Zusammentreffen des als Professor Schnauz verkleideten Pfeiffer und des wahren Professors. Für Zuschauer Günther Dreher stand nach etwa 120 Minuten fest: „Ich war mir immer sicher, der Film sei nicht zu toppen. Doch diese Inszenierung kommt da nah ran.“

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Von Ann-Christin Weber

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