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Garbsen Auf der Horst: Neue Parkouranlage für junge Leute öffnet erst Ende Juni
Umland Garbsen

Garbsen: Parkour-Anlage Auf der Horst öffnet erst Ende Juni

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00:21 25.05.2019
Unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Patrik Wolters (von links) sprühen Yasin (14) und Tarek (19) einen Schriftzug auf eine Wand. Quelle: Gerko Naumann
Auf der Horst

Graue, mehr als zwei Meter hohe Metallstangen ragen aus dem Beton. Einige beige-gelbe Sandsteinblöcke sind schon aufgestellt, ebenso tonnenschwere Betonkörper: Die Arbeiten an der neuen Parkouranlage am Sperberhorst im Stadtteil Auf der Horst sind fast abgeschlossen. Noch vor den Sommerferien sollen die Sportler an den Stangen und Elementen klettern, balancieren und springen können. Die ursprünglich für Ende Mai geplante Eröffnung wird allerdings auf Ende Juni verlegt. Dies teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. „Das regnerische Wetter hat die Bauarbeiten etwas verzögert“, sagte Stadtsprecher Benjamin Irvin.

Zwei Meter hohe Stangen und tonnenschwere Betonkörper auf der neuen Parkouranlage in Garbsen stehen schon. Nun haben Jugendliche Elemente unter Anleitung eines Künstlers mit Graffiti verziert.

Jugendliche sprühen Graffiti

Der Regen hat hingegen eine Gruppe junger Leute aus der Parkourszene nicht davon abgehalten, das Gelände schon vor der Eröffnung mit eigenen Zeichnungen zu verschönern. Wie das geht, hatte ihnen der Graffiti-Künstler Patrik Wolters aus Osterwald – sein Künstlername lautet BeNeR1 – zuvor bei einem Workshop in seinem Atelier gezeigt. Dabei entstand auch die Idee für die Motive: „Die Jugendlichen haben sich für das Motto ,urban jungle’, also städtischer Dschungel entschieden“, berichtete Wolters. Deshalb sprühten sie unter anderem Blätter und Bäume sowie einen Affen auf die Betonelemente der Anlage. Wolters musste dabei nur wenig Hilfestellung geben, er lobte die Kreativität der Beteiligten. Die haben sich auch für den Schriftzug „Our park“ (auf Deutsch: Unser Park) entschieden, der sich aus den Buchstaben des Begriffs Parkour zusammensetzt.

Die Parkouranlage in Garbsen soll Ende Juni fertig sein. Quelle: Gerko Naumann

Parkour-Anlage in Garbsen kostet 250.000 Euro

Rund acht Kubikmeter Beton hatten Mitarbeiter eines Unternehmens zuvor mithilfe einer Betonpumpe für die Fundamente der Parkour-Elemente verarbeitet. In den nächsten Wochen wird die Fläche unterhalb der Fußgängerbrücke über die A2 mit Schotter bedeckt und ein leicht federnder Bodenbelag verlegt. Jugendliche aus dem Stadtteil, darunter auch die Garbsener Parkour-Gruppe der Streetjumper, hatten an der Anlage mitgeplant. Der städtische Spielplatzplaner Simon Bauermeister hat für die Umgestaltung mit dem Landschaftsarchitekten Dominik Moos zusammengearbeitet. Moos kommt aus Münster und gestaltet seit mehr als 13 Jahren deutschlandweit Parkourplätze.

Die Anlage wird ganzjährig geöffnet sein. Nutzen dürfen sie Kinder ab acht Jahren und mit einer Körpergröße von mindestens 1,40 Metern. Der Umbau des ehemaligen Kinderspielplatzes hatte im Winter begonnen und kostet rund 250.000 Euro. Diese werden aus den Mitteln des Programms Soziale Stadt getragen. Die teilen sich Bund, Land und die Stadt Garbsen zu jeweils einem Drittel. Der angrenzende Bolzplatz nahe der Grundschule Saturnring soll erhalten werden.

Stephan Schwaak (von links), Hakan Güler und Stefan Pape grillen Würstchen für die fleißigen Helfer. Quelle: Gerko Naumann

Von Jutta Grätz und Gerko Naumann

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