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Garbsen Badepark: Presse rammt 550 Tonnen Stahl in den Boden
Umland Garbsen

Garbsen: Presse rammt 550 Tonnen Stahl in den Boden am neuen Badepark Berenbostel

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10:00 28.05.2019
Per Vibrationen werden am Neubau des Badeparks Berenbostel Spundwände in den Boden gerammt. Quelle: Jutta Grätz
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Berenbostel

Der Boden an der Ludwigstraße vibriert für ein paar Sekunden. Mit bis zu 15 Tonnen Kraft drückt die Presse die meterlangen Metallbohlen in die Erde. Acht der 227 Spundwände für den neuen Badepark in Berenbostel stehen schon. Ein Fahrzeug der Firma Heidorn aus Hamburg rammt die Bohlen aus Metall mit einem speziellen Vibrationsverfahren bis zu 17 Meter tief in den Boden. 550 Tonnen Stahl werden für die Metallhülle des neuen Hallenbads verbaut. „Die zwölf bis 22 Meter langen Spundwände verhindern, dass seitlich Wasser in die Baugrube dringen kann“, sagt Heidorn-Projektleiter Tobias Wölke.

227 Spundwände, 550 Tonnen Stahl: Eine Spezialpresse rammt seit Montagmorgen 22 Meter lange Metallbohlen in die Fläche an der Ludwigstraße, wo das neue Hallenbad des Badeparks Berenbostel entsteht.

Millimetergenau richten die Mitarbeiter der Firma die riesigen Metallbohlen aus, bevor die Presse die Wände an ihren Standort transportiert. Wenn alles glatt läuft, sind die einzelnen Spundbohlen in ein paar Minuten im Boden versenkt. Bis Mitte Juli sollen alle Spundwände gezogen und die restlichen Erdarbeiten beendet sein.

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Ende Juli soll der Bau beginnen.

Von Jutta Grätz