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Garbsen Heitlingen: Reimers-Maas fordert Fußweg an der Resser Straße
Umland Garbsen

Garbsen: Reimers-Maas fordert Fußweg an der Resser Straße in Heitlingen

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12:18 07.05.2019
Fordert einen Fußweg an der Resser Straße in Heitlingen: Ursula Reimers-Maas, parteiloses Mitglied im Ortsrat Osterwald. Quelle: Jutta Grätz
Heitlingen

Zunehmender Schwerlastverkehr, Raser und Gefahrenpunkte für Fußgänger: Ursula Reimers-Maas, Anwohnerin der Hauptstraße in Heitlingen und seit 2011 Mitglied im Ortsrat Osterwald, kritisiert die Verkehrssituation in Garbsens kleinstem Stadtteil. „Der Lkw-Verkehr hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen“, berichtet sie. Insbesondere der Schwerlastverkehr nutze die Straße durch das dörfliche Heitlingen bei Staus auf den Autobahnen als beliebte Umgehung. „Zugenommen im gesamten Ort haben auch die Raser“, so Reimers-Maas. Inbesondere auf der Resser Straße hielten sich viele Fahrzeuge nicht an Tempo 50. Das belegt auch die letzte öffentliche Geschwindigkeitsmessung der Stadt Garbsen vom Mai 2018. Von den rund 20.000 gemessenen Fahrzeugen fuhren zwar 65 Prozent maximal 67 Stundenkilometer oder langsamer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug aber 57 Stundenkilometer, der höchste dort gemessene Wert lag sogar bei 131 Stundenkilometer.

Verkehrssituation hat sich verändert“

„Es sind jedoch nicht die Lkws und Raser allein“, betont Reimer-Maas. „Auf beiden Seiten der Resser Straße gibt es keinen Fußweg“, kritisiert sie. Der schmale unbefestigte und ziemlich holprige Trampelpfad sei für Schüler, die zur Bushaltestelle an der Hauptstraße gehen müssen, ebenso riskant wie für Senioren oder junge Familien mit Kinderwagen. „Das ist ein echter Gefahrenpunkt“, sagt Reimers-Maas. Ebenso heikel sei die Situation an der Bushaltestelle An den Bornwiesen, für diese sie eine Querungshilfe gefordert hatte. Der Ortsrat hatte diese abgelehnt, einen Besichtigung mit Verkehrsexperten der Stadt hatte es jedoch nicht gegeben. Sie werde die Verkehrssituation im Ortssrat ansprechen und um einen Ortstermin an beiden Stellen mit der Stadtverwaltung bitten, so Reimers-Maas.

Ortstermin erwünscht: Für den Bereich Hauptstraße in Höhe der der Bushaltestelle An den Bornwiesen setzt sich Ursula Reimers-Maas für eine Querungshilfe ein. Quelle: Jutta Grätz

Zudem stehe die Beleuchtung an der Resser Straße auf der falschen Seite, berichtet sie. Diesen Punkt hatten Anwohner auch schon bei der Reihe Bürgermeister vor Ort 2017 angesprochen. Die Veränderung der Straßenbeleuchtungsanlage würde Anliegerkosten in Höhe von rund 60.000 Euro verursachen, lautete damals die Antwort. Wegen der wenigen Fußgänger in diesem Bereich habe der Ortsrat vor rund zehn Jahren diesem Vorhaben nicht zugestimmt. Nicht nur die Verkehrssituation habe sich seitdem verändert, sondern mit der Bebauung in zweiter und dritter Reihe auch die Anzahl der Anwohner erhöht, so Reimer-Maas. Sie fordert eine aktuelle Verkehrszählung und regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen.

Anwohner kritisieren Raser an der Straße Zur Sägemühle

Die wünschen sich auch Anwohner der Straße Zur Sägemühle zwischen Heitlingen und Stelingen „Hier hält sich fast keiner an Tempo 50“, berichtet eine Anwohnerin der Heitlinger Straße. „Die Ausfahrt von unserem Grundstück gleicht einem Glücksspiel“, sagt die Frau. In diesem Abschnitt sei schon jahrelang nicht mehr die Geschwindigkeit gemessen worden. Dies bestätigt Stadtsprecher Benjamin Irvin auf Nachfrage. „Da es sich bei dem Bereich um einen sehr kurzen Streckenabschnitt mit Tempo 50 handelt, ist es uns technisch nicht möglich, dort rechtssichere Geschwindigkeitsmessungen mit dem vorhandenen Messsystem und dem Blitz-Caddy durchzuführen“, schreibt Irvin. Die Region habe aber der Bitte der Stadt zugestimmt, dass in diesem Außerortsbereich die städtische Geschwindigkeitsanzeigetafel in nächster Zeit aufgestellt werden dürfe.

Anwohner des Bereiches Zur Sägemühle zwischen Heitlingen und Stelingen fordern regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen. Quelle: Jutta Grätz

Von Jutta Grätz

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