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Garbsen SPD Garbsen will Müll verringern und Einweggeschirr verbieten
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Garbsen: SPD Garbsen will Müll verringern und Einweggeschirr verbieten

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06:00 12.08.2019
Die Stadt Garbsen soll noch mehr auf den Gebrauch von Mehrwegbechern – wie dem Hannoccino von Aha – umstellen. Quelle: Michael Thomas (Archiv)
Garbsen

Um gegen achtlos weggeworfene Kaffeebecher und Berge von Plastiktellern und -besteck vorzugehen, fordert die SPD Garbsen die Stadtverwaltung auf, Einweggeschirr zu verbieten. Dafür hat sie gleich zwei Anträge eingereicht. Zum einen soll geprüft werden, ob bei öffentlichen Veranstaltungen komplett auf Einweggeschirr verzichtet werden kann. Zum anderen sollen Unternehmen wie Bäckereien den Kaffee nicht mehr in Einwegbechern, sondern in Mehrweggefäßen ausgeben.

„Seit vielen Jahren stellt die Stadt Garbsen ein Geschirrmobil bereit“, schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Karsten Vogel. „Leider wird noch immer zu viel Einweggeschirr aus Plastik eingesetzt.“ Die Partei will wissen, welche Auflagen die Stadt den Anbietern von Getränken und Essen bei öffentlichen Veranstaltungen machen kann. Sie fordert zudem zu prüfen, ob – wenn Einweggeschirr unvermeidbar ist – auf recycelbare Materialien umgestellt werden kann.

Mehrweg- statt Einwegbecher

Konkret schlägt die Fraktion vor, Einwegbecher für Kaffee in Garbsen zu verbieten. Die Stadt solle prüfen, ob Unternehmen, die im Stadtgebiet Kaffee zum Mitnehmen verkaufen, auf die Nutzung von Mehrwegbechern – wie etwa den in Hannover verbreiteten Hannoccino von Aha – umstellen könnten. In den seltensten Fällen würden die Einwegbecher nämlich korrekt entsorgt.

Einige Bäckereien in Garbsen würden bereits den Kaffee ausschließlich in den Hannoccino-Bechern verkaufen. Bei den vom Entsorger Aha eingeführten roten Mehrwegbechern zahlt der Kunde ein Pfandgeld von 2 Euro für den Becher und 2 Euro für den Deckel. Beim Kauf des nächsten Kaffees tauscht er den Becher gegen einen sauberen ein und zahlt nur für den Inhalt. Gibt er Deckel und Becher zurück, erhält er das Pfandgeld. „So kann Müll in Garbsen vermieden und die Stadt ein Stückchen sauberer werden“, meint die SPD.

Von Linda Tonn

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