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Garbsen So geht die Sanierung am Kronsberg weiter
Umland Garbsen So geht die Sanierung am Kronsberg weiter
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00:18 19.01.2019
So sieht es derzeit im Quartier Kronsberg in Berenbostel aus. Quelle: Jutta Grätz
Berenbostel

Fenster und Dämmstoffe stapeln sich vor den Hauseingängen, Steine und Baufahrzeuge stehen an fast allen Straßen: Die Sanierung des Quartiers Berenbostel-Kronsberg nimmt Fahrt auf. Die Umgestaltung, gefördert vom Programm Soziale Stadt, ist nach dem Campus die wohl zweitgrößte Baustelle in Garbsen. Bei der Nachbarschaftsversammlung am Dienstag haben Vertreter der Stadt und Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr über den Stand geplanter Projekte informiert. Ein Quartiers-Spaziergang.

Die Sanierung des Quartiers Berenbostel-Kronsberg nimmt Fahrt auf. In der Nachbarschaftsversammlung haben Stadt und Quartiersmanager über aktuelle Vorhaben informiert. Nächstes Projekt: der Bolzplatz.

Wann geht es los mit dem Quartierszentrum?

Diese Frage stellte bei der Versammlung nicht nur Klaus Hasselhorst von der Berenbosteler CDU, sondern auch Kathrin Osterwald vom Sozialprojekt Neuland. „Viele Bewohner und Teilnehmer unserer Projekte sprechen mich darauf an“, sagte sie. „Erst nach dem Abriss der Ladenzeile an der Wilhelm-Reime-Straße können wir weiterplanen“, erklärte Thomas Henrici von der Abteilung für Stadtentwicklung der Stadt Garbsen.

Am Eingang des Quartiers Berenbostel-Kronsberg soll der neue Treffpunkt für den Stadtteil entstehen. Quelle: Jutta Grätz

Also: Wann wird die Ladenzeile an der Wilhelm-Reime-Straße abgerissen?

Der für 2018 angekündigte Abriss der Gebäude verzögert sich. „Wir planen das Vorhaben für das zweite Quartal 2019“, sagte Stadtsprecher Benjamin Irvin. Die Stadt hatte den östlichen Teil gekauft. Die Räume stehen derzeit leer, die Fenster bieten Raum für die Ausstellung „Dein Foto für den Kronsberg“, die Quartiersmanager Müller-de Buhr initiiert hat. Das Fotoprojekt soll den Wandel im Stadtteil dokumentieren. Die Ladenzeile im westlichen Teil soll bleiben, sie gehört unterschiedlichen Eigentümern.

Der östliche Teil der Ladenzeile an der Wilhelm-Reime-Straße soll Platz machen für das neue Quartierszentrum. Quelle: Jutta Grätz

Wie sind die weiteren Pläne für das Quartierszentrum?

Das Quartierszentrum soll das Herzstück des Quartiers und ein Treffpunkt für alle Generationen werden. Unter anderem Neuland, Vereine und das Haus der Jugend sollen dort Räume finden, außerdem eine Begegnungsstätte. Akteure aus dem Quartier und interessierte Bewohner sollen an den Entwürfen für die Räume beteiligt werden, danach gibt es einen städtebaulichen Wettbewerb. „Das ist ein langes Verfahren“, sagte Henrici. „Wir hoffen, dass wir in ein, zwei Jahren etwas Sichtbares entwickeln können.“ Die Stadtplaner arbeiten derzeit weiter am sogenannten Rahmenplan, der bei Ende Februar in die Gremien geht. Erwartet werden auch Informationen zur Trägerschaft des Quartierszentrums.

Der Bolz- und Spielplatz an der Straße Auf dem Kronsberg soll umgestaltet werden, Bürger können sich beteiligen. Quelle: Jutta Grätz

Was passiert mit dem Bolzplatz Auf dem Kronsberg?

Der sanierungsbedürftige Bolz- und Spielplatz an der Straße auf dem Kronsberg soll umgestaltet werden. „Er soll künftig attraktive Spielmöglichkeiten für Kinder und vor allem für Jugendliche bis 18 Jahre bieten“, sagte Henrici. Diese können bei den Entwürfen mitreden. „Noch für das Frühjahr 2019 ist ein Treffen zur Beteiligung geplant“, kündigte Henrici an. Der Kiosk an der Noldestraße werde abgerissen, die Fläche soll den Spielplatz erweitern. Die Sanierung soll rund 540.000 Euro kosten.

Das Wohnungsbauunternehmen Vonovia saniert im mittlerweile dritten Bauabschnitt Wohnungen samt Umfeld auf dem Kronsberg. Quelle: Jutta Grätz

Wie geht es beim Wohnumfeld weiter?

Das Wohnungsbauunternehmen Vonovia saniert seit 2016 rund 500 Wohnungen im Quartier. „Der dritte Bauabschnitt ist in vollem Gang“, sagt Vonovia-Regionalleiter Thomas Weinert. In Kürze werde die Gartengestaltung begonnen, für die Müllsammelplätze sind Gitterboxen aus Metall geplant, die das Brandrisiko minimieren. Auch die meisten der Mietergärten sind bereits umgestaltet und mit einheitlichen Zäunen versehen.

Von Jutta Grätz

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