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Garbsen Fairtrade: GSG gewinnt beim Schulwettbewerb „Fair is School“
Umland Garbsen

Geschwister-Scholl-Gymnasium Garbsen gewinnt beim Schulwettbewerb „Fair is School“ zu Fairtrade

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14:00 25.06.2019
Die Jungen und Mädchen der Oberschule Berenbostel, der IGS Garbsen und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben den Wettbewerb "Fair is School" gewonnen. Quelle: Jutta Grätz
Garbsen-Mitte

Die Klasse 10a des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) hat den Schulwettbewerb „Fair is School“ gewonnen. Der Wettbewerb zeichnet Klassen aus, die sich mit dem Thema Fairtrade beschäftigen. „Ihr habt nicht nur viel Zeit investiert, sondern euch mit Themen aus eurer Welt auseinandergesetzt“, lobte Constanze Buch von der Jury. „Dem Thema Fairtrade habt ihr euch sehr breit und vielfältig genähert“, sagte Garbsens Schul- und Sozialdezernentin Monika Probst bei der Siegerehrung am Dienstag im Ratssaal. „Mit eurem Engagement fördert ihr in Garbsen das Bewusstsein für die Fairtrade-Initiativen.“ Die Stadt hatte den Wettbewerb erstmals 2016 ausgeschrieben. Belohnt wird die Siegerklasse mit einem Preisgeld von 150 Euro und einem gläsernen Wanderpokal. Den zweiten Platz teilen sich die Klasse 5.2. der Oberschule Berenbostel und die Schülerfirma der IGS. Sie erhielten je 125 Euro.

Kritische Auseinandersetzung

Wie fair ist eigentlich ein Smartphone? Aus welchen Materialien besteht es und gibt es faire Alternativen? Zu diesen Fragen haben die Jungen und Mädchen der Siegerklasse 10a nicht nur eine Umfrage unter ihren Klassenkameraden gemacht, sondern auch gleich mehrere Smartphones auseinandergebaut. Ihr Fazit: Alle großen Hersteller der Geräte kümmern sich kaum um die Fairness ihrer Produkte. Und die Recherchen der Schüler zeigen, dass es bereits schon ein – eher wenig bekanntes – „Fair-Phone“ gibt.

Kritisch auseinandergesetzt haben sich die Schüler auch mit der Herstellung von Feuerwerk, vor allem in Asien. Unter dem Motto „Brennende Fabriken“ haben sie Material zu teils menschenunwürdigen und gefährlichen Bedingungen zusammengestellt, unter denen dort viele Kinder arbeiten müssen. Ihre Ergebnisse präsentierten die Zehntklässler beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums und in den Pausen.

Wie ein Nachrichtenmagazin haben die Fünftklässler der Oberschule Berenbostel ihren Wettbewerbsbeitrag gestaltet. Ausgerüstet mit Mikrofon und Tablets haben sie dafür Interviews mit Lehrern und Bürgern geführt. „Viele der Befragten wussten, was Fairtrade bedeutet“, sagt die zehnjährige Dilgin. „Aber viele kannten den Fairtrade-Laden am Franziskusweg nicht“, ergänzt Klassenkamerad Ole.

Auf Dauer angelegt haben die IGS-Schüler ihr Engagement für Fairtrade. Seit fünf Jahren gibt es die Schülerfirma IGS Solutions, die täglich in der ersten große Pausen Schulmaterialien vertreibt, darunter Stifte und Blöcke, Kleidung mit IGS-Logo und fair gehandelte Süßigkeiten wie Schokolade und Gummibären. „Wir bestellen die Produkte selbstständig und rechnen auch die Kasse ab“, berichtet der 13-jährige Nino Burdack. Bei Schulveranstaltungen informiert die Schülerfirma mit selbst gestalteten Flyern über Fairtrade.

Die Klasse 10a des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ist Sieger des Schulwettbewerbs „Fair is School“. Die Stadt hat die Schüler und die zwei Zweiplatzierten am Dienstag für ihr Engagement ausgezeichnet.

Von Jutta Grätz

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