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Garbsen Heimatmuseum zeigt Michels Werke
Umland Garbsen Heimatmuseum zeigt Michels Werke
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16:30 08.11.2018
Kurt Michel verewigt in seinen Bildern auch seine Hunde und Enkelkinder. Quelle: Anke Lütjens
Altgarbsen

Seine Leidenschaft gehört Hühnern, Hunden und der Kunst. In den Gemälden und Skulpturen von Kurt Michel aus Osterwald spiegelt sich diese Leidenschaft wider. Einen Teil seiner Sammlung präsentiert das Heimatmuseum Garbsen, Hannoversche Straße 134, in einer Sonderausstellung. Diese trägt den Titel „Verborgenes ans Licht geholt – Menschen und Tiere in der Kunst“ und wird am Sonntag, 11. November, um 14 Uhr eröffnet.

Bilder und Skulpturen zeigen Chabos

Die Sonderausstellung „Verborgenes ans Licht geholt – Menschen und Tiere in der Kunst“ wird am Sonntag im Heimatmuseum eröffnet. Der Osterwalder Künstler Kurt Michel gewährt vorab einen Einblick.

Michel gilt als einer der bedeutendsten Künstler auf dem Gebiet der Darstellung japanischer Zwerghühner, den Chabos. Insbesondere in Japan genießt der gebürtige Hannoveraner hohes Ansehen. Davon zeugen zahlreiche Auszeichnungen und Bilder in Museen. „Ich habe ganz Asien bereist und beste Kontakte nach Japan“, sagt der 82-Jährige. Neben seinen eigenen Bildern, japanischen Originalen sowie Skulpturen und Teller aus Keramik sind in der Schau auch Kopien berühmter Gemälde aus dem Nachlass seines Großvaters zu sehen. Dieser malte im Stil alter Meister wie Rubens, Rembrandt oder Velázquez.

Großvater weckte die Leidenschaft für Kunst

Sein Großvater, Christian Scheiding, war es auch, der ihn zur Hühnerzucht und zur Kunst brachte. „Mein Großvater hat sechs Bücher über Zwerghuhn- und Chabozucht geschrieben. Er war seit 1925 außerdem in vielen Funktionen im Chabo-Club Hannover tätig“, sagt Michel. Kurt Michel modellierte bereits mit 14 Jahren seine erste Figur als Geschenk für den Opa. Auch Eisvögel, Enten, Tauben, Hunde und Menschen gehören zu den Motiven seiner Werke. Sowohl Scheiding als auch Michel haben nie einen Kurs besucht, sie sind reine Autodidakten. Die Hühnerzucht brachte Michel 1960 nach Osterwald. Auf dem Grundstück steht nicht nur das Haus der Familie, sondern auch ein 27 Meter langer Stall mit Volieren.

Die Sonderausstellung ist an den Sonntagen, 25. November, 9. Dezember, 13. und 27. Januar sowie am 10. Februar, jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen. Heimatvereine aus Garbsen servieren Kaffee und Kuchen. Für Vereine, Gruppen und Schulklassen können gesonderte Termine mit Führung unter Telefon (0 51 37) 71 76 5 vereinbart werden.

Von Anke Lütjens

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