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Umland Garbsen Nachrichten Künstlerinnen zeigen Reiz der Vergänglichkeit
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00:16 07.02.2018
Farbstark: Gabriele Schinke-Sage schafft mit ihren Bildern eine neue Ästhetik des Vergänglichen. Quelle: Jutta Grätz
Altgarbsen

 Rost, verwittertes Holz, zerfallene Blüten, zerknülltes Papier: „Vergänglichkeit“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Garbsener Galerie Hesse, in der Malerin Gabriele Schinke-Sage Acrylbilder auf Leinwand zeigt und Dorothea Rieck Fotografien vorwiegend auf Alu-Dibond-Platten. Die beiden Künstlerfreundinnen stellen erstmals gemeinsam aus. 

Rost, verwittertes Holz, zerfallene Blüten: „Vergänglichkeit“ heißt die neue Ausstellung in der Garbsener Galerie Hesse. Gabriele Schinke-Sage und Dorothea Rieck präsentieren Bilder und Fotografien.

Die Bilder von Schinke-Sage sind abstrakt, oft dominieren große Farbflächen mit ausdrucksstarken Strukturen. Dafür spachtelt die Künstlerin, übermalt, lasiert die Farben, manchmal ergänzt sie die Bilder mit selbst bearbeiteten Papieren. „Basis und Seele meiner Bilder sind oft Gedichte oder Gedankengänge“, beschreibt die Wolfenbüttelerin ihre Arbeitsweise. „Zerstörung und Vergänglichkeit bilden dabei eine neue Ästhetik – wie in Lebenssituationen entsteht Platz für Neues.“ 

Abstrakte Farbflächen treffen auf Stillleben

Ob Naturaufnahmen, Stillleben oder Makrofotografie: Dorothea Rieck aus Braunschweig ist fast nie ohne ihre Lumix-Kamera unterwegs und hat viele Genres ausprobiert. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt ihrer Arbeiten:  von der morbiden Mohnblüte, die wie gemalt wirkt, bis zum rostigem Schloss eines verlassenen Hauses auf Sylt. Sie ist vor fast zehn Jahren fast zufällig zur Fotografie gekommen: „Mein Mann sagte ‚Versuch mal!’“, berichtete sie bei der Vernissage am Sonnabend.

Die Ausstellung in der Galerie Hesse, Fiernhagen 32, endet am 4. März. Sie ist sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet sowie nach Anmeldung unter Telefon (0170) 6618419.

Von Jutta Grätz

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