Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Gasleitung getroffen: Explosion in Wohnung
Umland Garbsen Nachrichten Gasleitung getroffen: Explosion in Wohnung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:43 13.12.2017
Bei Renovierungsarbeiten in einer Wohnung am Uranushof wurde offenbar eine Gasleitung getroffen.
Bei Renovierungsarbeiten in einer Wohnung am Uranushof wurde offenbar eine Gasleitung getroffen. Quelle: Christian Elsner
Anzeige
Garbsen

 In einer Wohnung am Uranushof hat sich am Mittwochnachmittag eine Explosion ereignet. Die Feuerwehr musste gegen 16.10 Uhr mit insgesamt 74 Helfern anrücken, nachdem Handwerker bei Renovierungsarbeiten in einem Badezimmer versehentlich  eine Gasleitung getroffen haben sollen. Zu einem Brand kam es aber nicht. „Es gab einen Gasaustritt und zehn Minuten später einen Knall“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der HAZ. Die genauen Umstände des Unfalls sind zurzeit noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach verlässlichen Quellen hatten Handwerker und Bewohner die Zimmer geräumt, als sie das ausströmende Gas bemerkten. Das Gas soll explodiert sein, als die Zündflamme der Therme ansprang. Verletzt wurde niemand, allerdings entstand Schaden am Haus: Nach Angaben der Feuerwehr wurden durch die Druckwelle  Fenster und Türen aus der Verankerung gerissen und die Wohnung samt Einrichtung stark in Mitleidenschaft gezogen.

Bei Renovierungsarbeiten ist es am Mittwoch in Garbsen Auf der Horst zu einer Explosion gekommen. Handwerker hatten in einer Wohnung im Uranushof eine Gasleitung getroffen. Verletzt wurde niemand.

Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten ihre Wohnungen bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte verlassen. Weil der Umfang des Unglücks nicht klar war und am Uranushof mehrere Wohnblöcke stehen, wurden die Feuerwehren Garbsen, Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen sowie die Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr alarmiert. Zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie mehrere Streifenwagen der Polizei waren vor Ort. 

Die Mieter der beschädigten Wohnung wurden vorübergehend in einer anderen Wohnung untergebracht oder kamen bei Bekannten unter. Die Stadtwerke untersuchten die Wohnung und kontrollierten, ob noch irgendwo Gas austritt. Die Experten konnten jedoch nichts mehr feststellen. Das Gas bleibt für den Wohnblock heute Nacht vorsichtshalber abgestellt, weil die Stadtwerke erst morgen die Installationen im Haus auf Schäden überprüfen können. Warmwasser und Heizung fallen aus, es wird eine kühle Nacht für die Bewohner. Die Stadt sollen den Mietern ein Notquartier angeboten haben, aber alle wollten die Nacht im Haus verbringen. Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker zog die letzten Ehrenamtlichen gegen 18 Uhr ab. 

Von Peer Hellerling und Markus Holz