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Nachrichten Heuer will „Task Force“ - Weitere Spenden
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19:46 18.10.2013
Von Sven Sokoll
Der Vorsitzende Jörg Schulze-Beckinghausen überbringt Willehadi-Pastorin Renate Muckelberg im Auftrag der Siedlergemeinschaft Berenbostel 300 Euro.
Garbsen

Die Stadt setzt auf Paidaia: Der Verein aus Bochum kann aus Sicht von Bürgermeister Alexander Heuer die „Task Force“ sein, die die Lage rund um den Brennpunkt Sperberhorst in den Griff bekommt. Auf Initiative des Präventionsrates hat sich Paidaia in den vergangenen Wochen vor Ort umgesehen und am Mittwoch im Rathaus berichtet. „Der Geschäftsführer Ismail Ibrahim hat in kurzer Zeit guten Zugang zu der Szene gefunden“, sagte Bürgermeister Alexander Heuer am Freitag. Sein Plan ist jetzt, mit Zustimmung der Politik noch in diesem Jahr einen Auftrag an die Initiative zu erteilen. Der Verein würde ein eingespieltes Team von Experten mitbringen. Die Stadt wird das einiges kosten, doch dafür sollen zunächst keine weiteren Streetworker mehr eingestellt werden.

Heuer bestätigte, dass die Gruppe problematischer junger Menschen in letzter Zeit eher noch größer geworden ist - rund 30 bis 40 gehörten ihr jetzt an. „Nach Beobachtung unserer Mitarbeiter genießen die Anführer so großes Ansehen, dass sich immer mehr Jüngere anschließen“, sagte Heuer.

- Willehadi-Brand: Das Seniorenzentrum Wilhelm-Maxen-Haus richtet sich darauf ein, der ausgebrannten Willehadi-Gemeinde auch weiterhin als Notquartier für die Gottesdienste zur Verfügung zu stehen. In einem Rundschreiben haben die Christlichen Seniorendienste deshalb zu Spenden aufgerufen, und zwar nicht nur für den direkten Wiederaufbau am Orionhof. Um weiter als Gastgeber fungieren zu können, muss das Maxen-Haus im Winterhalbjahr seine Kapelle heizen und die Orgel überarbeiten.

Unterstützung hat die Willehadi-Gemeinde auch von der Siedlergemeinschaft Berenbostel bekommen. Nach einem Spendenaufruf konnte der Vorsitzende Jörg Schulze-Beckinghausen 300 Euro an Pastorin Renate Muckelberg übergeben.

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