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Umland Garbsen Nachrichten IGS hat Probleme auf dem Weg zur Inklusion
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07:37 04.01.2013
Von Markus Holz
Schulleiter Günther Herweg sieht noch viele offene Fragen beim Weg der IGS zur Inklusion. Im Sommer geht Herweg in den Ruhestand. Quelle: Dillenberg
Garbsen

Die IGS will sich nicht abhängen lassen: Wenn Eltern ab Sommer die Wahl haben, ihr Kind nach der Grundschule an einer Förder- oder einer allgemeinen Schule anzumelden, aber nur das Schulzentrum Berenbostel dafür ausgestattet ist, widerspräche dies dem Selbstverständnis der IGS. Sie hat zwei Jahre lang erfolgreich Erfahrungen gesammelt in ihrer Integrationsklasse; darauf wollen die Pädagogen aufbauen.

Schulleiter Günther Herweg (63) sieht allerdings viele rechtliche und organisatorische Fragen nicht geklärt. Unklar sei die Zahl der Kinder mit Förderbedarf und damit auch die Zahl der zusätzlichen Förderstunden; unklar seien auch die Raumausstattung und die Fragen, wie viele lernbehinderte Schüler die IGS aufnehmen darf, ob sie in einer Kerngruppe unterrichtet werden oder aufgeteilt werden sollten.Zudem hatten erst zwei Pädagogen die Chance, sich fortzubilden.

Inklusion bedeutet einen enormen organisatorischen Aufwand, ohne dass die Kollegen dafür Entlastungsstunden erhalten“, sagte Herweg. „Die Zeit drängt sehr, aber vor der Wahl wird die Landesregierung nichts mehr entscheiden“, sagt Herweg, „selbst hochmotivierte Kollegen sind sehr verunsichert, weil der Rahmen unserer Arbeit mit den Kindern nicht klar ist.“

Für Herweg selbst ist alles klar: Er hat sich entschieden, im Sommer nach achteinhalb Jahren vorzeitig in den Ruhestand zu wechseln. Nach der zweiten Ausschreibung liegen vier Bewerbungen auf dem Tisch - darunter zwei aus der jetzigen IGS-Führungsriege.

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