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Nachrichten Investor will Fußtüröffner „Fodo" von Erfinder in Serie geben
Umland Garbsen Nachrichten Investor will Fußtüröffner „Fodo" von Erfinder in Serie geben
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00:15 20.01.2013
Nach dem Türöffner folgt der Türschließer: Sascha Klein legt Hand an die nächste Erfindung. Quelle: Frank Oheim
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Garbsen

Wirtschaftsförderer bei Hannoverimpuls haben Klein den entscheidenden Schritt weiter gebracht. Sie vermittelten ihm einen privaten Geschäftsmann, der Kleins Idee analysiert und Risikofaktoren abgewogen hat. Er ist aus Überzeugung eingestiegen - nicht nur als stiller Teilhaber, sondern als aktiver Part bei Metiba - so heißt Kleins neue Firma.

Dachdecker Sascha Klein hat einen Pedalmechanismus entwickelt, der sich einfach in Holztüren einbauen lässt. Potenzielle Kunden sind Krankenhäuser und Seniorenheime. Der Öffner bietet den entscheidenden Vorteil, dass beide Hände frei bleiben, weil der Fuß das Öffnen und Schließen übernimmt.

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Der Investor hat über seine Kontakte einen Hersteller gefunden, der über die passende Fertigungsstraße verfügt. „Jetzt lassen wir 150 Stück produzieren und warten nochmal Kundenerfahrungen ab, bevor eine größere Serie anläuft“, sagt Klein. „Fodo zieht immer weitere Kreise.“

Fodo stößt an Grenzen, wo hydraulische oder mechanische Türschließer das Öffnen einer Tür per Fuß behindern. Klein hat herkömmliche Schließer zerlegt, überdacht und ein neues Modell für Türen fast aller Art entwickelt. Der Clou ist, dass sein Schließer nur auf den ersten Millimetern beim Öffnen Kraft auf die Tür überträgt. Danach gibt die Mechanik jeden Widerstand auf. „Damit wird barrierefreies Bauen richtig interessant“, sagt Klein. Der Markt sei noch größer als bei Fodo.