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Umland Garbsen Nachrichten Drei Schulen richten erstmals gemeinsames Sportturnier aus
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00:42 16.04.2018
Rasant und turbulent: Jungen und Mädchen aus allen drei Schulen des Schulzentrums I spielen beim ersten schulübergreifenden Dodgeball-Turnier.
Rasant und turbulent: Jungen und Mädchen aus allen drei Schulen des Schulzentrums I spielen beim ersten schulübergreifenden Dodgeball-Turnier. Quelle: Jutta Grätz
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Auf der Horst

 Drei Schulen, 14 Teams, ein Wettkampf: Am Planetenring haben Schüler am Donnerstag und Freitag erstmals ein schulübergreifendes Sportturnier ausgetragen. Dodgeball heißt die amerikanische Variante des Völkerballs. Beteiligt waren die Fünft- und Sechstklässler vom Johannes-Kepler-Gymnasium (JKG) und der Oberschule Garbsen sowie die Sechst- und Siebtklässler der Hauptschule Nikolaus Kopernikus. 

Turnier-Erfinder Roland Jacobsen ließ aber nicht Schule gegen Schule antreten: „Lions“, „Giants“, „Indians“ oder „Cowboys“ –  in allen Teams spielten Jungen und Mädchen aller drei Schulen. „Die Schüler arbeiten eng beieinander, sie sollen sich kennenlernen“, sagt Dieter Schwandt, Leiter des JKG.

Drei Schulen am Planetering haben erstmals ein schulübergreifendes Sportturnier ausgerichtet. Die gemischten Teams traten im Dodgeball gegeneinander an, der rasanten amerikanischen Variante des Völkerballs.

Schüler spielen nach „Kick-and-Fair-Regeln“

„Es gelten die Kick-and-Fair-Regeln“, sagt Jacobsen, Sportlehrer am JKG. Und die heißen nicht nur „Jungen und Mädchen spielen gemeinsam“, sondern „Alle haben Spass, keine Provokation, kein Runtermachen“.  „Nach den Regeln spielen wir an der Hauptschule schon seit einigen Jahren“, sagte Schulleiter Stefan Zimmer.

„Dodgeball ist mit mehreren Bällen viel rasanter und spannender als Völkerball“, sagt Bianca von den „Indians“. „Und man muss sich sehr konzentrieren“, ergänzt ihre Freundin Irem. Turniersieger wurden am Freitag die „Tigers“ und die „Giants“. „Alle Teams haben gejubelt und sich selbst gefeiert“, sagt Nils Riß, Sportlehrer an der Hauptschule, „Sport verbindet“.

Von Jutta Grätz