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Umland Garbsen Nachrichten Neue Streetworker gegen Gewalt im Stadtteil
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20:50 18.08.2013
Von Sven Sokoll
Sozialdezernentin Iris Metge spricht auf einer Bürgerversammlung für ein Bündnis gegen Gewalt in Garbsen Auf der Horst.
Sozialdezernentin Iris Metge spricht auf einer Bürgerversammlung für ein Bündnis gegen Gewalt in Garbsen Auf der Horst. Quelle: Archiv (Sven Sokoll)
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Garbsen

Auf dem künftigen Team von Streetworkern ruhen viele Hoffnungen, der Gewalt im Stadtteil Auf der Horst, aber auch Auf dem Kronsberg zu begegnen. Bei einem Workshop am Donnerstag haben Vertreter der Stadt gemeinsam mit der Region, dem Jobcenter, der Kirchen, der Polizei sowie der Sozial- und Migrationsberatung Eckpunkte für ihre Arbeit festgelegt.

Die Stadt stellt drei Streetworker, die Region einen. Sie sollen direkt in den betroffenen Stadtteilen für benachteiligte Jugendliche ansprechbar sein und sehr flexible Arbeitszeiten haben. Ihr Ziel ist es, Vertrauen zu der Zielgruppe zwischen zwölf und etwa 25 Jahren aufzubauen, indem sie sie an ihren Treffpunkten aufsuchen und Hilfen nicht nur vermitteln, sondern auch leisten. Die vorhandenen Angebote in den Stadtteilen sollen sie dabei durchaus nutzen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung soll das Netzwerk formulieren, das dafür notwendig ist.

Die Jugendlichen, um die es in erster Linie geht, gelten zum Teil als gewaltbereit und begehen Straftaten. Auch Alkohol, Drogen und Spielsucht haben ihre Rolle. Die Jugendlichen halten oft stark mit Gleichaltrigen zusammen. Mit dem besonderen Zugang des Streetwork können Helfer von außen in diese Strukturen kommen und Veränderungen bewirken.

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