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Nachrichten L 382: Neuer Vorstoß zur Umwidmung
Umland Garbsen Nachrichten L 382: Neuer Vorstoß zur Umwidmung
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19:42 29.01.2015
Von Bernd Riedel
Ende im Gelände: Der Verkehr weicht auf die innerörtlichen Straßen Berenbostels aus. Quelle: Bernd Riedel
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Garbsen

Die SPD-Fraktion schlägt vor, die Abstufung der Landesstraße 382 zur kommunalen Straße beim Verkehrsministerium zu beantragen. Der Antrag sollte möglichst gemeinsam mit der Region und der Stadt Langenhagen gestellt werden, schreibt die Fraktionsspitze.

Erst im August hatten die Sozialdemokraten ein Gespräch mit der Staatssekretärin im Landesverkehrsministerium, Daniela Behrens, geführt, um nach Jahrzehnten eine Lösung für den Lückenschluss zwischen Berenbostel und Schulenburg zu finden. Behrens hat nach eingehender Prüfung im Ministerium jetzt geantwortet. „Eine wirkliche Alternative, die auf jeden Fall rechtssicher ist, ist die komplette, großräumige Übertragung der L 382 beziehungsweise L 380 auf die beteiligten Kommunen“, schreibt Behrens nach Angaben der SPD. Eine wesentliche Voraussetzung sei bereits erfüllt, schreibt die SPD: Verkehrsuntersuchungen hätten gezeigt, dass der Verkehr im Dreieck zwischen Garbsen und Langenhagen zu 80 Prozent kommunaler Art sei. Auch die hohe Bedeutung des Lückenschlusses sei hinreichend belegt.

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Das Einverständnis des Verkehrsministeriums vorausgesetzt, bleiben zwei Hauptfragen: Wird Langenhagen mitziehen? Und die noch wichtigere Frage: Werden die Eigentümer der Flächen mitziehen?

Die Pläne sind fix und fertig. Der Bund bezuschusst den Bau kommunaler Entlastungsstraßen. Der letzte Versuch der Städte Garbsen und Langenhagen, die Straße in Eigenregie zu bauen, scheiterte 2012 vor dem Verwaltungsgericht: Kommunen dürften keine Landesstraße bauen, hieß es. Fünf Eigentümer, die Land für die knapp zwei Kilometer lange Strecke und Ausgleichsmaßnahmen hergeben sollten, hatten dagegen geklagt.

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