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Nachrichten Region investiert 600.000 Euro in Robotik
Umland Garbsen Nachrichten Region investiert 600.000 Euro in Robotik
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19:44 20.12.2015
Von Susanne Harmening
Das gehört zum Projekt: In der Roberta-AG am Johannes-Kepler-Gymnasium lässt Moritz ein Gefährt fahren.
Das gehört zum Projekt: In der Roberta-AG am Johannes-Kepler-Gymnasium lässt Moritz ein Gefährt fahren. Quelle: Sven Sokoll
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Garbsen

Das Roberta RegioZentrum ist seit 2013 Anlaufstelle für die Schulen in der Region zum Thema Robotik. Es bietet unter anderem Roboter-AGs und Workshops an und wirkt beim MINT-Tag am Produktionstechnischen Zentrum mit.

Die Region stellt in den nächsten fünf Jahren insgesamt 600.000 Euro für das Projekt Roboterfabrik zur Verfügung. Das Geld soll in Ausbildungsangebote von Schule bis Studium fließen, die die Region in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Universität entwerfen und umsetzen will. „Die Robotik ist eine zentrale Schlüsseltechnologie für Industrie und medizinische Anwendungen in Deutschland. Hannover und die Leibniz-Universität können bei Forschung und Ausbildung eine führende Rolle übernehmen“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. Robotik-Themen würden noch unzureichend in Schule und Universität berücksichtigt, das solle sich ändern.

Ziel der Roboterfabrik ist es, die Region Hannover als Vorreiter in Sachen Robotik-Ausbildung zu etablieren. Nun geht es darum, konkrete Projekte im Rahmen der Roboterfabrik zu entwickeln. Dabei soll sich auch das Roberta RegioZentrum mit Ideen einbringen. Inwiefern der Maschinenbau-Campus in Garbsen von der Kooperation profitiere, hänge von den tatsächlichen Projekten ab, heißt es seitens der Region. Der Schwerpunkt wird voraussichtlich bei den Fakultäten für Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik in Hannover liegen.

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