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Nachrichten Schimmelpilzverdacht: Schulräume werden saniert
Umland Garbsen Nachrichten Schimmelpilzverdacht: Schulräume werden saniert
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19:21 24.03.2015
Von Bernd Riedel
Löcher im Fußboden: Beim Auftreten tritt Staub aus. Warnecke
Löcher im Fußboden: Beim Auftreten tritt Staub aus – und damit möglicherweise Schimmelpilzsporen. Quelle: Sven Warnecke
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Garbsen-Mitte

Lehrerkollegium und Eltern der Grundschule Garbsen-Mitte sind vorsichtig optimistisch: Nach einer Begehung des Gebäudes gestern Vormittag hat die Stadt die zügige Sanierung von drei Räumen angekündigt. Grund: der Verdacht auf Schimmelpilzbelastung und sich häufende Krankheitsfälle bei Lehrern und Kindern.

„Das ist eine sehr positive Zwischenbilanz“, sagte Schulleiterin Angelika Riemer anschließend, „wir haben jetzt gute Zusagen bekommen.“ Wichtigste Vereinbarung von gestern: Es soll ein Bauphysiker bestellt werden, der die Situation analysiert und Empfehlungen erarbeiten soll.

Die Gesundheitsämter des Landes und der Region, Schuldezernentin Iris Metge, Eltern, Lehrer sowie Mitarbeiter der städtischen Fachabteilung nahmen an der dreistündigen Begehung teil. Offener Schimmelpilzbefall wurde nicht entdeckt, das betonte die Stadtverwaltung gestern: „Eine akute Gesundheitsgefährdung, die eine Sperrung der Räume notwendig machen würde, liegt nicht vor“, sagte Roland Suchenwirth vom Landesgesundheitsamt. Festgestellt wurde, dass einige der Räume „viel zu kalt und viel zu feucht sind“, sagte Riemer.

Die Stadtverwaltung bemüht sich jetzt darum, dass ankündigte Maßnahmen auch zügig umgesetzt werden. „In zweien der drei sanierungsbedürftigen Räume soll so bald wie möglich begonnen werden, vielleicht schon in, aber spätestens nach den Osterferien“, sagte Riemer. Die Stadtverwaltung will in drei Räumen die Bodenbeläge austauschen und Feuchtigkeitssperren einbauen lassen, bestätigte Stadtsprecher Ben Irvin.

Bernd Riedel 23.03.2015
22.03.2015