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Umland Garbsen Nachrichten Schulleiter Dieter Schwandt nimmt Abschied
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00:21 25.05.2018
Schulleiter Dieter Schwandt vom Johannes-Kepler-Gymnasium geht in den Ruhestand. Quelle: Anke Lütjens
Auf der Horst

„Es hat mir immer Freude gemacht. Ich bin dankbar, den Beruf gewählt zu haben – es war eine gute Entscheidung.“ Das sagt Dieter Schwandt, Schulleiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums (JKG). Er war fast 40 Jahre als Lehrer tätig, zehn davon als Schulleiter. Am Dienstag, 26. Juni, heißt es Abschied nehmen. Der 65-jährige Pädagoge geht in den Ruhestand.

Rund 40 Jahre war Dieter Schwandt Lehrer, leitete zehn Jahre das Johannes-Kepler-Gymnasium im Stadtteil Auf der Horst und zwölf Jahre die Sekundarstufe II an der IGS. Nun geht er in den Ruhestand.

Davor war Schwandt seit Dezember 1983 an der IGS Garbsen tätig, leitete zwölf Jahre den Bereich Sekundarstufe II. „Ich habe aber auch immer gerne unterrichtet“, betont Schwandt. Seine Fächer sind Deutsch sowie Politik und Wirtschaft. Seinen Leistungskurs im elften Jahrgang kann er nun nicht mehr bis zum Abitur führen. Die 770 Schüler des JKG und seine Kollegen werden ihn sicherlich gebührend verabschieden. Schwandts Nachfolge scheint bereits geregelt, doch der Name bleibt noch ein Geheimnis, bis die Landesschulbehörde ihn offiziell macht.

Zum Abschluss steht Ausflug in den Zoo an

In Erinnerung behalten wird der Schulleiter die „schönen Erlebnisse aus dem Alltag“, wie er sagt. Dazu zählt er das Europaprojekt Comenius, bei dem Schüler aus mehreren Ländern zu Themen gearbeitet haben. Dabei haben auch die Oberstufen der Garbsener Schulen über Schulformen hinweg zusammen gearbeitet. „Das läuft in dieser Form leider nicht mehr“, bedauert Schwandt. Stattdessen macht jede Schule etwas für sich. Zweimal hat die ganze Schule gemeinsam einen Ausflug gemacht, in den Deister und zur Badeinsel Steinhude. Zum 50-jährigen Bestehen der Schule in diesem Jahr soll es wieder einen JKG-Schulausflug geben und zwar in den Zoo.

Auch die Renovierung der Pausenhalle gehört zu den positiven Erlebnissen. „Als ich an die Schule kam, war alles dunkel – die Schüler mochten sich dort nicht gerne aufhalten“, erzählt Schwandt. Schule, Stadt und Schulelternrat sorgten gemeinsam dafür, dass die Pausenhalle hell und freundlich gestaltet wurde. Zu den schlimmsten Erlebnissen gehört für Schwandt die Einbruchsserie mit Vandalismus im Jahr 2017. „Die Angst und die Ohnmacht waren das Schlimmste“, gesteht der Schulleiter. Alle seien erleichtert gewesen, als der Täter gefasst wurde und für mehr als drei Jahre ins Gefängnis kam.

Schulleiter Dieter Schwandt lässt sich von Schülern die Roboter erklären. Quelle: Anke Lütjens

Inklusion, Sprachlern- und Förderklassen sind Veränderungen, die die Schule im Laufe der Jahre bewältigen musste. „Das Schülerklientel hat sich verändert“, sagt der Schulleiter. Viele Schüler mit Migrationshintergrund besuchen das Gymnasium. „Alle müssen die Voraussetzungen bekommen, um das Abitur zu machen“, betont Schwandt. Seine Kollegen öffneten sich auch neuen pädagogischen Ideen, sie griffen auf Erfahrungen anderer Schulen zurück. Ein Beispiel ist das Kepler-Power-Camp, in dem Schüler in den Osterferien gezielt Unterstützung erhalten. Passend zum Stadtteil sei das JKG eine offene Schule, betont Schwandt.

Ein bisschen Wehmut ist dabei

Im Ruhestand will der 65-jährige Pädagoge mehr Zeit mit seiner Frau genießen und seine Hobbys Fotografieren und Wandern pflegen. „Vermissen werde ich die Gespräche mit den Kollegen und die Auseinandersetzung mit Themen“, sagte er mit ein wenig Wehmut in der Stimme.

Von Anke Lütjens

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