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Nachrichten Sicherheit: CDU/FDP fordert Schulterschluss
Umland Garbsen Nachrichten Sicherheit: CDU/FDP fordert Schulterschluss
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20:04 18.04.2014
Von Sven Sokoll
Imageschaden befürchtet: Die Garbsener Brandserie - zuletzt war ein Bauernhaus am Seekamp in Altgarbsen ein Raub der Flammen geworden - sowie etliche Einbrüche alarmieren die Kommunalpolitik. Die CDU/FDP-Gruppe fordert nun zum Handeln auf. Quelle: Sven Sokoll
Garbsen

So soll die Verwaltung weiter daran arbeiten, eine namhafte Summe als Belohnung für Hinweise zu den Brandstiftungen auszuloben. Bürgermeister Alexander Heuer hatte Ende März einen Betrag von mindestens 20 000 Euro genannt. Am Karfreitag sagte Heuer allerdings, dass diese Idee nach Abstimmung mit der Polizei nicht mehr verfolgt werde: Angesichts der vielen Brände sei es nicht praktikabel, ihnen einzelne Teilsummen zuzuordnen.

Die Ratsgruppe fordert zweitens, dass die Verwaltung das Projekt der Nachtwanderer forciert und dabei auch den Präventionsrat und den Sozialausschuss mit einbezieht. Drittens wünscht sich die CDU/FDP Nachbarschaftstreffen mit Polizei, Feuerwehr und Politik, die einen „Schulterschluss in der Bürgerschaft“ gegen die Kriminalität zeigen sollen. Die Gruppe unterstützt viertens das Angebot des Rechtsanwalts Harald Zimbehl, Zeugenhinweise vertraulich anzunehmen. Zusätzlich stellt die CDU/FDP sich aber vor, dass Vertreter aller Religionsgemeinschaften in der Stadt gemeinsam ein Sorgentelefon betreiben. Zu diesen drei Vorschlägen hat Heuer sich am Karfreitag sehr skeptisch gezeigt. „Es gibt bereits umfassende Beratungsangebote. Wir sollten wachsam, aber auch besonnen bleiben“, sagte er.

Wegen der Lage fürchten die Antragsteller einen Imageschaden für die Stadt, der sich auch bei potenziellen Investoren auswirken kann. Die CDU/FDP fordert die Verwaltung deshalb auf, dem Rat ein Konzept für eine Garbsener Imagekampagne vorzulegen.

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