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Garbsen Regen bremst Wegebau im Stadtpark aus
Umland Garbsen

Regenwasser bremst Wegebau im Stadtpark Garbsen aus 

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06:45 18.10.2019
Rundwandern nicht möglich: Der Hauptweg am Westufer ist wegen der Bauarbeiten noch länger gesperrt. Quelle: Markus Holz
Garbsen-Mitte/Berenbostel

Pfützenslalom – das kennen Spaziergänger und Radfahrer aus dem Stadtpark Garbsen immer dann, wenn es geregnet hat. Das Wasser fließt nicht ab. Wie auch? Darunter liegt Ton. Genau das ist derzeit das Problem für die Fachfirma, die den Hauptweg zwischen Kastendamm und Theodor-Lessing-Ring/Granatstraße sanieren soll. Die Radlader machen im nassen Boden mehr kaputt als heile. Die Arbeiten müssen immer wieder unterbrochen werden, und sie haben mit Rücksicht auf den Bau des Kunstwerkes später angefangen.

Aktuell wird der Hauptweg im Stadtpark südlich des Schwarzen Sees in einem ersten Bauabschnitt fest ausgebaut. Der Abschnitt ist mit Bauzäunen abgesperrt. Bei schlechter Witterung ist die Baustelle nicht besetzt, das beobachten viele Anlieger und Stadtparkbesucher. Die Bauarbeiten liegen zwar im großzügig bemessenen Zeitplan; sie sollen bei einigermaßen freundlicher Wetterlage bis zum Winteranfang abgeschlossen sein. Aber die Firma kommt nicht wirklich vorwärts.

Zugang Kastendamm ab Montag geschlossen

„Ich wäre lieber heute als morgen fertig“, sagt Unternehmer Peter-Claus Rebohl aus Horst. Das Problem seiner Wegebaukolonne ist der Ton. Der alte Belag des Weges ist schon abgeschoben. Darunter beginnt die Tonschicht, der Schwarze See ist nichts anderes als eine alte Tongrube. „Wenn wir auf dem weichen Boden dreimal mit dem Radlader in der gleichen Spur fahren, machen wir so viel am Unterboden kaputt, dass wir noch tiefer auskoffern müssten. Das wird teurer, und dafür hat die Stadt kein Geld“, sagt Rebohl. Also muss er Geduld haben, ebenso die zahlreichen Spaziergänger, die im Moment keinen Rundweg um den See laufen können.

Am Montag, 21. Oktober, wird auch der Stadtparkzugang Kastendamm gesperrt. Dort endet oder beginnt der Hauptweg zum Theodor-Lessing-Ring. „Wenn alles gut läuft, können wir den Zugang Kastendamm am Freitag wieder öffnen“, sagt Rebohl. Derzeit sind die beiden Parkzugänge ab Granatstraße gesperrt, ebenso der Zugang aus Richtung Süden (Parkcafé Langrehr) ab Bolzplatz.

225.000 Euro für die Hauptwege

Die Stadt will die wichtigsten Haupt- und Nebenwege in den kommenden fünf Jahren sanieren. Eine Reparatur sei nicht mehr sinnvoll und koste auf Dauer mehr als ein grundlegender Neubau. Anders als jetzt sollen die Hauptwege gepflastert werden, das Gemisch aus feinem Steingranulat und Sand verschwindet. 225.000 Euro stellt die Stadt für die ersten Bauabschnitte bereit. Die vollständige Sanierung des fünf Kilometer langen Wegenetzes könne bis zu 20 Jahre dauern, schrieb die Stadt 2017 in ihrem Konzept.

Von Markus Holz

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