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Garbsen Galerie Hesse präsentiert Ausstellung „Fläche trifft Raum“
Umland Garbsen Galerie Hesse präsentiert Ausstellung „Fläche trifft Raum“
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20:00 02.04.2019
Künstlerin Martina Heina lässt sich für ihre Bilder und Druckgrafiken von der Natur inspirieren. Quelle: Jutta Grätz
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Altgarbsen

Abstrakte Skulpturen aus grünem Serpentin und hellem Kalkstein, farbstarke Bilder und feine Druckgrafiken: Die neue Ausstellung „Fläche trifft Raum“ in der Garbsener Galerie von Shahin Hesse verspricht gleichzeitig Zusammenspiel und Kontrast. Bildhauerin Silvia Withöft-Foremny und Malerin Martina Heina präsentieren ihre Werke von Sonnabend, 6. April, bis Sonntag, 5. Mai, in den Galerieräumen am Fiernhagen 32. Die Vernissage am 6. April beginnt um 11 Uhr.

Für Bildhauerin Silvia Withöft-Foremny hat die Haptik, also das Wahrnehmen durch Berühren, einen großen Stellenwert. Ihre Skulpturen heißen Schwanger, Erdmutter oder Lichtsegel. „Mein Stein soll nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt und erfasst werden“, schreibt sie. Ihre Skulpturen sind sehr unterschiedlich gestaltet: mal ganz frei, mal abstrakt, mal figürlich. Alle ihre Objekte sind Unikate. Die Künstlerin fühlt sich keiner bestimmten Stilrichtung verpflichtet oder von ihr beeinflusst. Withöft-Foremny lebt und arbeitet in Laatzen und hat sich schon an vielen nationalen und internationalen Ausstellungen beteiligt.

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Silvia Withöft-Foremny zeigt in der Garbsener Galerie Hesse Skulpturen aus Stein. Quelle: Jutta Grätz

Natur ist Heinas Inspirationsquelle

Die Natur mit ihren vielen Farben und Formen ist für Malerin Martina Heina eine wichtige Inspirationsquelle. „Malerei und Druckgrafik ergänzen sich für mich in wunderbarer Weise und machen Lust, Neues auszuprobieren“, sagt sie. Im Mittelpunkt ihres schöpferischen Prozesses stehe das Experimentieren mit den unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen. „So kann ich mich einlassen auf das, was da entstehen möchte. Ich schaffe den Zugang zu meiner ganz eigenen, inneren Welt mit ihren vielen Bildern, manche farbig, andere schwarz-weiß, manche lebendig, andere ganz still“, so die Malerin. Sie beschäftigt sich auch mit der sogenannten Intagliotpyie, einer Tiefdruck-Technik, die es ermöglicht, Fotos, Zeichnungen und Farbflächen in collageartigen Radierungen zu kombinieren.

Info: Beide Künstlerinnen sind bei der Vernissage anwesend. Die Galerie Hesse ist für die Ausstellungsdauer jeweils sonnabends von 11 bis 16 Uhr geöffnet und auch nach Vereinbarung unter Telefon (01 70) 6 61 84 19.

Von Jutta Grätz

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