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Gehrden „Es geht bei dem Zeltlager vor allem um das Gemeinschaftserlebnis“
Umland Gehrden

Gehrden: Beim Jugendzeltlager der Feuerwehr ist Durchblick gefragt

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15:20 10.07.2019
Beim Jugendzeltlager geben die Kinder und die Betreuer in der Fahrzeughalle nach Quizfragen mit Karten ihre Einschätzung ab. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

 Täglich eine eigene Lagerzeitung, Bastelaktionen, gemeinsame Mahlzeiten, eine richtige Abendshow mit spannenden Wettbewerben, aber auch genügend freie Zeit, um ausgelassen herumzutoben und einfach miteinander Spaß zu haben: Beim dritten Jugendzeltlager der Ortsfeuerwehr Gehrden haben insgesamt 26 Kinder und Jugendliche sowie 21 Betreuer gemeinsam drei äußerst unterhaltsame Tage und Nächte erlebt.

Zu den Höhepunkten der dreitägigen Übernachtungsaktion zählte eine Abendveranstaltung, bei der die Jungen und Mädchen aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie dem Spielmannszug gegen ihre Betreuer antraten – mit Quizfragen, Seilspringwettbewerb und anderen Spielen. Obwohl bei einem Duell die Kinder und Erwachsenen sogar mit verbundenen Augen gegeneinander antreten mussten, waren buchstäblich Durchsicht und Weitsicht gefragt. „Es geht ja bei dem Zeltlager vor allem um das Gemeinschaftserlebnis, deshalb ist auch Teamgeist gefragt“, sagte Jugendfeuerwehrwartin Silke Riedel.

Beim Jugendzeltlager treten die Kinder und die Betreuer in der Fahrzeughalle auch mit verbundenen Augen gegeneinander an. Quelle: Ingo Rodriguez

Hüpfburg und Pool sind am ersten Tag Anziehungspunkte

Sie bildete mit ihrem Stellvertreter Pascal Kirmse die Lagerleitung und hatte gemeinsam mit dem Helferteam ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet – auch mit Dauerangeboten wie einer Hüpfburg, einem großen Pool und einer Fotobox. „Wir haben bestimmt mehr als 400 Fotos mit dem Sofortdrucker in Umlauf gebracht.“, sagte Riedel. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Helfer wegen Nieselregens zwar die Hüpfburg und den Pool bereits vorsorglich wieder abgebaut, aber „am Vortag haben genau diese beiden Angebote die Kinder so sehr beschäftigt, dass sie gut und früh schlafen konnten“, sagte Stellvertreter Kirmse grinsend.

Die insgesamt 26 Kinder und Jugendlichen sind neben dem Feuerwehrhaus in großen Zelten untergebracht. Quelle: Ingo Rodriguez

Auf dem Programm standen beim Jugendzeltlager auch verschiedene Bastelaktionen, Mitarbeit an der Lagerzeitung und Lagerfeuerromantik. „Die Bäckerei Weiß hat uns sogar für das gemeinsame Frühstück täglich frische Brötchen spendiert“, berichtete Kirmse. Für die Zubereitung der Mahlzeiten sorgten an allen drei Tagen Ehefrauen von aktiven Einsatzkräften – mit tatkräftiger Unterstützung von einigen Kindern. „Der Nachwuchs hat den Nachtisch fertig gemacht“, sagte Kirmse.

Kinderfeuerwehrwart Jan-Henrik Schrank arbeitet mit den Betreuerinnen Maren Schindler (links) und Franziska Stich an der täglich erscheinenden Lagerzeitung. Quelle: Ingo Rodriguez

Dass die Ortsfeuerwehr das Jugendzeltlager nur im Dreijahresrhythmus anbietet, hat einen besonderen Grund: „In den beiden anderen Jahren gibt es ja vor der jeweiligen Neuauflage immer die Zeltlager der Regions- und der Stadtfeuerwehr“, berichtete Jugendwartin Riedel. Nach einer weiteren Übernachtung in drei großen Zelten auf einer Wiese neben dem Feuerwehrhaus hieß es dann Einpacken und ab nach Hause. „Am Sonntagvormittag werden alle Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern abgeholt“, sagte Riedel.

Beim Jugendzeltlager geben auch die Betreuer in der Fahrzeughalle nach Quizfragen mit Karten eine Einschätzung ab. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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