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Gehrden DRK Redderse spendet der Tafel Lebensmittel und Adventskalender
Umland Gehrden

Gehrden: DRK Redderse spendet der Tafel Lebensmittel und Adventskalender

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12:31 24.11.2019
Gesa Rosentreter (rechts), Sarah Hohmann (Zweite von rechts) und Rosemarie Paech (links) aus dem Vorstand des DRK Redderse übergeben Elisabeth Bekiersch (Dritte von links) und den Helfern der Tafel die gespendeten Lebensmittel und Adventskalender. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Jeweils 35 Kilogramm Zucker und Mehl, etliche Konserven mit Obst wie Pfirsich, Ananas und Mandarinen, aber auch 100 Adventskalender mit Schokoladenstückchen: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Redderse hat am Donnerstag eine ganze Autoladung mit Waren zur Gehrdener Lebensmittelausgabe der Barsinghäuser Tafel gebracht – als Spende.

In dem Laden am Kantplatz können sich Menschen aus ärmeren Familien oder mit einem geringen Einkommen einmal in der Woche für einen minimalen Kostenbeitrag zusätzliche Lebensmittel für ihren Haushalt abholen. „Wir unterstützen die Gehrdener Ausgabestelle einmal im Jahr mit einer Spende“, sagte die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Redderse, Gesa Rosentreter, bei der Spendenübergabe.

Mehl und Zucker zum Backen

Sie war mit der DRK-Schatzmeisterin Rosemarie Paech sowie Beisitzerin Sarah Hohmann persönlich nach Gehrden gefahren, um die gespendeten Lebensmittel kurz vor dem Beginn der wöchentlichen Ausgabe auszuladen. Die Schatzmeisterin hatte wenige Tage zuvor für rund 200 Euro eingekauft, um die von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Barsinghausen betriebene Tafel mit zusätzlichen Waren zu beliefern. Menschen in wirtschaftlichen Notlagen können sich dort jetzt auch für ihre Kinder Schokoladenkalender abholen.

„Passend zur Vorweihnachtszeit haben wir extra auch Zucker und Mehl zum Keksebacken besorgt“, sagte Rosentreter. Die Leiterin der Gehrdener Lebensmittelausgabe, Elisabeth Bekiersch, hatte vor dem Einkauf dem DRK-Ortsverein mitgeteilt, was im Laden zum Verteilen an die registrierten Bedarfsgemeinschaften benötigt wird. „Die Konserven brauchen wir als stille Reserven, aber die Adventskalender werden schnell an die Kinder ausgegeben“, sagte Bekiersch.

Die Helfer der Ausgabestelle bereiten die wöchentliche Lebensmittelausgabe vor. Quelle: Ingo Rodriguez

Immer mehr Rentner und alleinerziehende Mütter

Derzeit sind für die Ausgabe laut Bekiersch rund 120 Haushalte und insgesamt 350 Personen angemeldet. Regelmäßig versorgt würden pro Woche bis zu 60 Familien. „Dazu gehören insgesamt rund 200 Personen – darunter etwa 140 Kinder, die jünger als 15 Jahre sind“, sagte Bekiersch. Sie beobachtet derzeit einen Rückgang von Bedarfsgemeinschaften mit Einwanderern. „Dafür nimmt der Anteil von Rentnern und alleinerziehenden Müttern mit Kleinkindern zu“, berichtete Bekiersch.

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Von Ingo Rodriguez

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