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Gehrden Klinikum Robert Koch: Generalplaner für Krankenhausneubau beauftragt
Umland Gehrden

Gehrden: Generalplaner für Krankenhausneubau sind beauftragt

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15:39 12.07.2019
Vertragsunterzeichnung mit dem Generalplaner (von links): Projektleiter Tom Budge (KRH), Andreas Honcamp und Heinz Mornhinweg (beide Sweco GmbH), KRH-Geschäftsführerin Barbara Schulte, Martin Memming (Ärztlicher Direktor) und Bereichsleiter Oliver Toben vom KRH. Quelle: Privat
Gehrden

Das umfangreiche Neubauprojekt für das Gehrdener Klinikum Robert Koch ist einen großen Schritt vorangekommen. Der Träger des Gehrdener Krankenhauses, das KRH Klinikum Hannover, hat ein Unternehmen gefunden, das die Aufgaben eines Generalplaners für das Bauvorhaben übernehmen wird. In einem „komplexen europaweiten Auswahlverfahren“ sei die Sweco GmbH als passendes Unternehmen ausgewählt worden, teilt das KRH mit. Die Sweco-Experten sollen die Planungsunterlagen fertigstellen, die Architekten- und Ingenieursleistungen rund um den Neubau erbringen und die Qualitätsziele sicherstellen. Damit ist aus Sicht des Klinikums „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dem weiteren Teilneubau erreicht“ worden.

Mehr als 400 Betten im Neubau geplant

Die meisten Gebäude des Klinikums Robert Koch sind laut Mitteilung mehr als 50 Jahre alt und entsprechen nicht mehr in allen Bereichen den aktuellen Anforderungen. „Unsere Beschäftigten leisten hier die medizinische Versorgung des Jahres 2019 auf höchstem Niveau in baulichen Strukturen aus den Sechzigerjahren“, sagt der Ärztliche Direktor des Gehrdener Klinikums, Martin Memming. Es sei immer wieder herausfordernd und beeindruckend, wie dies gelinge. „Dennoch freuen wir uns darauf, unseren Patientinnen und Patienten schon bald ein Angebot mit mehr Aufenthaltsqualität machen zu können.“

Der geplante Neubau soll direkt an den 2015 gebauten Gebäudeteil anschließen. Im Neubau werden Patientenzimmer für 400 Betten untergebracht, außerdem acht Operationssäle, drei Kreißsäle, Linksherzkathetermessplätze und ein Aufnahme- und Untersuchungszentrum.

Land fördert Bauvorhaben mit 115 Millionen Euro

„Seit Jahren sind die Länder ihren Investitionsverpflichtungen für Krankenhäuser nicht gerecht geworden“, sagt KRH-Geschäftsführerin Barbara Schulte. So habe das Unternehmen den ersten Gehrdener Bauabschnitt im Jahr 2015 fast alleine aus Eigenmitteln finanzieren müssen. Deshalb sei das KRH erfreut, dass das Land Niedersachsen im Frühjahr erklärt habe, den Neubau mit insgesamt 115 Millionen Euro zu fördern, betont Schulte. Außerdem wird auch die Region Hannover als Eigentümerin des Krankenhauskonzerns das Bauvorhaben mitfinanzieren. In den vergangenen Monaten habe sich das KRH darauf konzentriert, die Grundlagen für eine solche Entscheidung zu schaffen, berichtet Schulte. „Nun können wir in die weitere Detailplanung einsteigen.“

Lesen Sie auch: Seit 2017 steht fest, dass es einen Neubau geben soll.

Von Andreas Kannegießer

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