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Gehrden Grundschüler entdecken mit Baldur alternative Energiequellen
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Gehrden: Grundschüler entdecken mit Baldur alternative Energiequellen

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15:12 22.11.2019
Die Grundschüler lernen bei den spielerischen Experimenten die Wirkung von Luft und Überdruck kennen. Quelle: Ingo Rodriguez
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Gehrden

Ein Spielzeugauto, das nur mit der Luft aus einem Ballon wie von Geisterhand geführt über das Parkett fährt. Und eine Rakete, die mit einem kleinen Stoß aus einer Luftpumpe im hohen Bogen durch den Raum fliegt: Dass sich unter anderem Wind hervorragend als Energiequelle und Antriebsform nutzen lässt, das haben am Donnerstag 17 Viertklässler der Grundschule Am Castrum gelernt.

Möglich gemacht hat dies die Klimaschutzagentur Region Hannover, die mit dem Energiezauberer Baldur – einer kleinen Handpuppe – schon seit Jahren verschiedene Umweltpädagogen in Schulen und Kindergärten schickt. „Ziel ist es, den Nachwuchs mit spielerischen Experimenten an alternative Energieformen heranzuführen und das Umweltbewusstsein zu wecken“, sagte Nicholas Kave, als er in einer kleinen Pause die Puppe Baldur für einen Moment zur Seite gelegt hatte.

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Die Grundschüler entdecken bei den spielerischen Experimenten die Wirkung von Luft und Überdruck. Quelle: Ingo Rodriguez

Die Kinder hatten sich zu diesem Zeitpunkt in der Festhalle Am Castrum im gesamten Zuschauerraum verteilt, um mit den Mitbringseln aus Baldurs Gepäck zu experimentieren. Ein weiterer der unterhaltsamen Selbstversuche: mit einem großen Fecher kleine Segelfahrzeuge durch den Raum wedeln.

Unmittelbar zuvor hatte Pädagoge Kave einen „Popo-Zauber“ vorgeführt. Er hatte sich langsam, aber unbemerkt auf den Pressstab einer abgedeckten Luftpumpe gesetzt, um aus einer daran angeschlossenen Röhre eine kleine Figur in die Höhe zu pumpen. Die Kinder hatten den Trick aber schnell durchschaut: „Du hast Dich da auf eine Pumpe oder so gesetzt“, deckte eine Viertklässlerin unbeirrt auf.

Umweltpädagoge Nicholas Kave führt die Viertklässler mit spielerischen Experimenten an alternative Energieformen wie Wind heran. Quelle: Ingo Rodriguez

Zuvor hatten die Jungen und Mädchen an diesem Vormittag bereits wichtige Erkenntnisse über Wasser und Sonne als alternative Energiequellen gewonnen – ebenfalls mit spielerischen Experimenten sowie kleinen Zaubertricks von Kave und Baldur. Klassenlehrerin Kyra Hoffhaus hatte sich für den Besuch des Duos beworben. „Wir haben im Unterricht gerade das Thema Energie“, sagte sie.

Vor dem Gastspiel von Baldur hatte sie von der Klimaschutzagentur eine Mappe erhalten, um die Aktion vorzubereiten. „Wir haben auch über Energieräuber und Stromsparen gesprochen: Zum Beispiel wollen die Kinder künftig nicht mehr unnötig lange den Kühlschrank geöffnet lassen“, berichtete Hoffhaus von der themenbezogenen Unterrichtsphase vor dem Baldur-Gastspiel.

Umweltpädagoge Nicholas Kave führt die Viertklässler mit der Handpuppe Baldur und spielerischen Experimenten an alternative Energieformen heran. Quelle: Ingo Rodriguez

Für die Handpuppe und den Umweltpädagogen war es nicht der erste Auftritt in Gehrden. „Vor zwei Jahren waren wir auch schon im Hort und im vergangenen Jahr in einem Gehrdener Kindergarten, um den Nachwuchs an den Umweltschutz heranzuführen“, sagte Kave. Insgesamt gibt es derzeit nach seinen Angaben drei Mitarbeiter, die mit Baldur auf Tour gehen. Bis zu 100 Einrichtungen kommen demnach pro Jahr in den Genuss der Aktionen.

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Von Ingo Rodriguez

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