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Gehrden Hallenbad öffnet nach Umbau frühestens im Herbst
Umland Gehrden

Gehrden: Hallenbad im Delfi-Bad öffnet frühestens im Herbst

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16:33 31.01.2020
Das Delfi-Bad ist derzeit eine Baustelle. Ein neues Edelstahlbecken könnte schon im Herbst eingebaut sein. Quelle: Stephan Hartung
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Gehrden

Die Planungen für ein neues Edelstahlbecken im Delfi-Bad nehmen konkrete Gestalt an. „Wir haben mittlerweile den Auftrag an ein Architekturbüro vergeben“, sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. Damit widerspricht er in Gehrden kursierenden Gerüchten, dass das neue Becken doch wieder vom Tisch sei. „Da ist nichts dran“, stellt er klar. Ende Oktober hatte die Verwaltung angekündigt, dass die neue Konstruktion das undichte Wettkampfbecken ersetzen soll, welches bereits seit mehr als einem Jahr nicht mehr genutzt werden kann.

Auch ein ungefährer Zeitplan für die Bauarbeiten liegt inzwischen vor. Den Sommer über soll gebaut werden. Geplant ist eine Fertigstellung der neuen Einfassung aus Edelstahl im Herbst dieses Jahres. Ob der allerdings eingehalten werden kann, ist laut Middelberg etwas fraglich. „Die Auftragsbücher der Firmen sind ziemlich voll“, stellte er fest. Somit sei nicht sicher, dass die Stadt mithilfe der Ausschreibung auch ein Unternehmen findet, welches das Becken im geplanten Zeitrahmen einbauen kann.

Mehr als 900.000 Euro will die Stadt für die Maßnahme in die Hand nehmen. Der Fachbereichsleiter betont allerdings, dass es sich hierbei um die Gesamtkosten für alle noch anstehenden Sanierungsmaßnahmen handele, und nicht das Becken an sich so viel kostet.

Sanierungsarbeiten ziehen sich hin

Im Juli 2018 hatten Fachleute festgestellt, dass das alte, mit Fliesen ausgekleidete Becken, nicht unerheblich beschädigt ist. Eine umfangreiche Sanierung war somit unumgänglich, um das Wettkampfbecken wieder nutzbar zu machen. Doch die darauf folgenden Arbeiten zogen sich in die Länge: Bei mehreren sogenannten Dichtheitstests zeigte sich, dass das Becken diese nicht erfüllte.

Die ausführende Fachfirma wäre zwar bereit gewesen, den Schaden zu beheben, doch inzwischen ist sie insolvent. Daraufhin beschloss die Stadt, dass ein Edelstahlbecken das marode Becken ersetzen soll. Dies ist ähnlich teuer wie eine Herrichtung mit Fliesen, wie Planer festgestellt hatten: Bei der Edelstahl-Variante muss nämlich die defekte Unterkonstruktion nicht entfernt und hergerichtet werden. Zuvor war man davon ausgegangen, dass die erneute Auskleidung mit Fliesen günstiger sei. Dass die Stadt sich nun für das Edelstahl-Becken entschieden hat, hängt unter anderem mit einer kürzeren Bauzeit zusammen.

Die Stadt kündigte bereits im Dezember an, ein neues Finanzierungsmodell für das Delfi-Bad zu suchen, das derzeit mit rund 700.000 Euro jährlich bezuschusst werden muss. Weil die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern nicht annähernd ausreichen, prüft die Verwaltung andere Betreibermodelle abseits von den klassischen Wegen.

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