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Gehrden MCG-Schüler diskutieren über Europäische Union
Umland Gehrden MCG-Schüler diskutieren über Europäische Union
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15:44 22.03.2019
Der ehemalige MCG-Schüler Roland Holsten arbeitet als Vertrauensarzt im Europäischen Parlament und diskutiert mit den Schülern über die Europäische Union. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Gehrden

Für Roland Holsten ist es eine Rückkehr an seine ehemalige Schule gewesen und für die Mädchen und Jungen des 10. und 11. Jahrganges eine interessante Veranstaltung zum Thema Europa. Holsten hat im Jahr 1989 sein Abitur am Matthias-Claudius-Gymnasium abgelegt und berichtete vor rund 200 Mädchen und Jungen über seine Arbeit in Brüssel und Straßburg. Der ehemalige MCG-Schüler arbeitet als Vertrauensarzt beim Europäischen Parlament und kümmert sich mit seinen Kollegen um die Belange der 751 Abgeordneten und der über 1800 parlamentarischen Assistenten. „Ich bin eines der Räder, damit alles läuft“, stellte der 49-Jährige fest.

Der ehemalige MCG-Schüler Roland Holsten arbeitet als Vertrauensarzt im Europäischen Parlament und diskutiert mit den Schülern über die Europäische Union. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Im Rahmen des jährlichen EU-Projekttages berichtete Holsten am Freitagvormittag über die Arbeit der Europäischen Union und diskutierte mit den Schülern über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des Staatenverbundes. Eines der Hauptthemen in der Aula des Gymnasiums waren die bevorstehende Europawahlen im Mai, der sogenannte Brexit, sowie der umstrittene Artikel 13 der Urheberrechtsreform. Emre Ölcen forderte in einer kurzen Rede alle wahlberechtigten Jugendlichen auf, sich an der Wahl zu beteiligen und erntete für seine deutlichen Worte lauten Applaus. „Nur wenn wir wählen, können wir mit entscheiden“, betonte Emre.

Was bedeutet die EU für Schüler?

Damit sich die Schüler seine Arbeit besser vorstellen können, zeigte Holsten einige Fotos aus Brüssel und beschrieb seinen Arbeitsalltag. Da in der EU insgesamt 24 Sprachen gesprochen werden, wendet Holsten tagtäglich die Fremdsprachen Englisch und Französisch an, die er fließend beherrscht. Daher fragte er die Schüler nach deren Fremdsprachenkenntnisse und machte sie auf die möglichen Anwendungsmöglichkeiten aufmerksam. „Überlegt euch genau, welche Sprachen ihr können wollt“, appellierte Holsten. Anschließend mussten die Mädchen und Jungen erklären, was die EU für sie persönlich bedeutet. Für einen Elftklässler sei die „Grenzenlosigkeit“ ein positives Signal für die Zusammenarbeit verschiedenster Länder. Und Holsten erinnerte sich an die früheren Reisen, als „stundenlanges Warten an den Grenzen dazugehörte.“

Organisiert wurde die Veranstaltung von Ingo Kitzel, Fachobmann für Politik. „Das Gespräch ist eine sinnvolle und spannende Erfahrung für die Schüler“, sagte Kitzel. Und der 16-jährige Schüler Miro Gaudino interessiert sich nach der zweistündigen Unterrichtseinheit ein wenig mehr für die Arbeit der Europäischen Union. „Erst jetzt wird mir bewusst, dass die Leute transparent sind und sich für unsere Anliegen einsetzen“, erklärte der Zehntklässler.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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