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Umland Gehrden Nachrichten Zurückhaltung von Grundstücken abgelehnt
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00:19 06.12.2014
Heinz Strassmann zeigt auf die Stelle, an der seine Fraktion Grundstücke für eine Erweiterung der Grundschule zurückhalten will. Quelle: Heidi Rabenhorst
Gehrden

Heinz Strassmann ist sauer. „Wir fühlen uns verschaukelt“, sagte er am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Senioren. In dem von seiner Fraktion gestellten Antrag ist die Verwaltung beauftragt worden, die Grundstücke um die Grundschule Am Langen Feld nicht sofort zu vermarkten. „Unserer Meinung nach sollten erst die Ergebnisse des Arbeitskreises, der sich mit der möglichen Umwandlung der Schule in eine Ganztagsschule beschäftigt, abgewartet werden“, sagte der Grünen-Politiker. Mit dem Antrag sollte eine Option für eine mögliche und eventuell notwendige Erweiterung des Gebäudes erhalten bleiben. „Wir haben darauf hingewiesen, keine Fakten zu schaffen, die eine räumliche Erweiterung schon im Entscheidungsprozess unmöglich machen“, sagte Strassmann. Doch genau dies sei geschehen. „Durch ständig wiederholte Anträge auf Vertagung in den Fachausschüssen und im Rat haben es die Fraktionen von SPD, CDU und FDP verstanden, eine Umsetzung des Antrags der Grünen zu verhindern, ohne ihn abzulehnen“, wetterte Strassmann. Bis heute liege den Entscheidungsgremien kein Konzept vor, welches den Raumbedarf für eine Ganztagsschule Am Langen Feld feststellt. Für die Grünen sei es nicht zu akzeptieren, dass ohne einen Ratsbeschluss, bei dem die Mehrheitsfraktionen Farbe hätten bekennen müssen, die Grundstücke vermarktet werden. Dieser Aussage widersprach Helmut Meffert vehement. „Es gibt keine Notwendigkeit, Flächen frei zu halten. Es haben sich andere Lösungen ergeben“, sagte der SPD-Politiker. Kai-Magnus Paulsen von der FDP bezeichnete den Antrag als reinen Populismus: „Die Grünen schüren damit Ängste, dass die Ganztagsschule deswegen nicht kommt.“ Auch Ausschussvorsitzender Peter Lübcke verteidigte den Verkauf der Grundstücke. „Wir brauchen sie nicht, um die Grundschule in eine Ganztagsschule umzuwandeln“, sagte der CDU-Ratsherr. Mit dem Verkauf der Grundstücke hat die Stadt Einnahmen von 750.000 Euro erzielt. Strassmann stellte mit Nachdruck fest, dass die Grünen der Stadt diese Einnahmen keineswegs vereiteln wollten. „Uns ist es immer nur um eine geeignete Fläche gegangen“, sagte er.

Von Heidi Rabenhorst

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