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Nachrichten Friedhof in Leveste: Bürgermeister weist Kritik zurück
Umland Gehrden Nachrichten

Gehrden: Bürgermeister Mittendorf weist Kritik an Zustand des Friedhof in Leveste zurück.

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12:42 16.05.2019
Bürgermeister Cord Mittendorf weist Kritik am Zustand des Friedhofs in Leveste zurück. Quelle: Dirk Wirausky
Leveste

Die Kritik der Levester Seniorengruppe, die Stadt würde sich nicht ausreichend um den Friedhof in dem Gehrdener Ortsteil kümmern und zudem Versprechen nicht einhalten, weist Bürgermeister Cord Mittendorf entschieden zurück.

Zwar stimme es beispielsweise, dass die Urnengräber mit Unkraut überwuchert seien. Der Grund: Der Ausfall von Bodendeckerpflanzen nach dem trockenen Sommer im vergangenen Jahr bislang konnte bisher nicht kompensiert werden. Das werde nachgeholt. Grabstätten mit Stein und Kies seien auf dem Levester Friedhof entgegen der Meinung der Senioren zulässig. „Diese Formen der Grabgestaltung sind in den Ortschaften traditionell üblich, wurden bereits vor der Gemeindereform so realisiert und danach auf Antrag der Hinterbliebenen durch Beschlüsse des Verwaltungsausschusses und des Levester Ortsrates so genehmigt“, sagt Mittendorf. Bei einer Ablehnung würden die Hinterbliebenen Rasengräber wählen oder auf andere Friedhöfe ausweichen.

Baumbestattung ist in Vorbereitung

Ferner weist Mittendorf darauf hin, dass eine Baumbestattung auf dem Friedhof in Vorbereitung sei. „Priorität hat jedoch in dieser Sache der Gehrdener Friedhof“, sagt er. Diese Bestattungsform erfordere entsprechende Vorarbeiten wie Friedhofsentwicklungsplan und Anpassung der Friedhofs- und Gebührensatzung, die noch nicht abgeschlossen seien.

Zum Vorwurf der Seniorengruppe, die Südseite des Friedhofs sei ein Schandfleck, entgegnet Mittendorf, dass eine Hecke und ein Zaun an dem vorhandenen Hügel noch fehlten. Und die Hecke am Hauptweg solle im Herbst dieses Jahres gepflanzt werden.

Mittendorf erinnert zudem an Investitionen in die Anlage. So seien in Absprache mit der Gruppe 2014 und 2015 etwa 15000 Euro in den Wegebau und zusätzlich 10000 Euro für die Umgestaltung von teilanonymen Rasengräbern ausgegeben worden.

Grundsätzlich würdigt Mittendorf das Engagement der Seniorengruppe und die Stadt wolle die Helfer auch künftig unterstützen. Dass sie von einzelnen Bürgern für den Pflegezustand des Friedhofs verantwortlich gemacht werde, liege aber nicht in der Verantwortung der Stadt. Abgesehen davon: „Bei künftigen Unstimmigkeiten sollen die Senioren frühzeitig direkten Kontakt zu mir aufzunehmen, um Problemlagen zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen“, wünscht sich der Bürgermeister.

Von Dirk Wirausky

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