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Gehrden: CDU fordert mehr Parkplätze in der Innenstadt

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11:56 21.05.2019
Die CDU denkt über ein Parkhaus an der Hornstraße nach. Quelle: Dirk Wirausky
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Gehrden

Zweifellos: Der Parkraum in der Gehrdener Innenstadt ist knapp, Parkplätze sind begehrt. Für die CDU ist es deshalb an der Zeit zu handeln. In einem Antrag hat sie die Verwaltung aufgefordert, mehr Parkplätze zu schaffen. Aus diesem Grund plädiert die CDU-Fraktion für den Bau eines inhabergeführten Parkhauses beziehungsweise Parkdecks an der Hornstraße. „Dies wäre zusammen mit einer Anwohnerparkregelung im gesamten innerstädtischen Bereich zu prüfen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker.

Die Idee ist nicht neu. Bereits 1991 und 2001 hatte es Planungsaufträge an die Verwaltung gegeben. Vor drei Jahren hatte die SPD-Fraktion die Verwaltung aufgefordert, zu prüfen, ob der Bau eines Parkdecks auf der städtischen Fläche an der Hornstraße möglich sei. Verfolgt wurde dieses Ansinnen bislang allerdings nicht.

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CDU will Halteverbot mehr kontrollieren

Die CDU möchte auch, dass das absolute Halteverbot auf den Rad- und Gehwegen an der Dammstraße verstärkt kontrolliert werde – als Konsequenz für stetiges Kurzparken vor Banken und Geschäften. Die Christdemokraten wollen darüber hinaus, dass im Zuge der geplanten Krankenhauserweiterung auch mehr Parkraum auf dem Gelände des Klinikums Robert Koch einrichtet wird.

Eine Möglichkeit die Parksituation zu entschärfen ist aus Sicht der Union, die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern. Die CDU-Fraktion wünscht sich beispielsweise, dass die Fußgängerzone außerhalb der Marktzeiten für einen umsichtigen Radverkehr sowie für kleinere Fortbewegungsmittel wie Skateboards oder Tretroller geöffnet wird. Die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sollten in der Innenstadt und an Bushaltestellen erweitert werden.

Bessere Beschilderung der Radwege

„Auch eindeutige Wegführungen durch klare Beschilderungen an unterschiedlichen Stellen müssen verbessert werden“, meint Spieker. Dies gelte besonders für die Verbindungswege zwischen den Ortschaften. Der Fahrradschutzstreifen am Stadtweg solle nach der Fertigstellung des Lidl-Neubaus bis zum Kreisel an der Kreuzung K231/Stadtweg geführt werden. Allgemeine Änderungen im Straßenbild, die zu Verbesserungen des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs führen, sollen mithilfe des ADFC und Anwohnern umgesetzt werden.

Auch die Situation am Steintor hat die CDU im Blick. „Die unglückliche Verkehrsführung überfordert sowohl Autofahrer als auch Passanten“, sagt Spieker. Dort müsse eine Alternative zur aktuellen Situation geschaffen werden.

Infrastruktur der Stadt anpassen

Ziel des CDU ist es, die Infrastruktur Gehrdens anzupassen. „Gehrden verändert sich aktuell so schnell wie selten in seiner Geschichte“, meint Spieker. Es müsste daher flexibel gehandelt und schnelle Maßnahmen ergriffen werden. „Dies sind wir den Bürgern, die auf die Sicherheit im Straßenverkehr vertrauen, schuldig“, betont Spieker.

Und: Die Ratsbeschlüsse dürften in Zukunft nicht mehr von der Verkehrsbehörde bei der Region Hannover auf die lange Bank geschoben werden. „Wir fordern eine engere und schnellere Umsetzung der in Gehrdener Ratsgremien beschlossenen Maßnahmen“, sagt Spieker. In diesem Zusammenhang begrüße die CDU auch das Engagement der Bürgerinitiative Wir in Gehrden, die mit offenen Augen durch die Stadt gegangen sei und viele akute Probleme benannt habe.

Von Dirk Wirausky

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