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Gehrden: Chöre singen Chöre singen Werken von Bach, Mendelssohn und Loewe.

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16:03 11.12.2019
Gemeinsam mit dem Chor der katholischen St.-Heinrich Gemeinde Hannover ist die Stadtkantorei Gehrden in Empelde und Hannover zu hören. Quelle: Foto: Privat
Gehrden/Empelde/Hannover

Die Chöre der Stadtkantorei Gehrden und der katholischen Gemeinde St.Heinrich in Hannovers Südstadt haben sich zusammengetan, um mit insgesamt 80 Sängerinnen und Sängern ein besonders klangvolles Advents- und Weihnachtskonzert aufzuführen. Das Programm mit Werken von Bach, Mendelssohn und Loewe wird zweimal zu hören sein: am Sonnabend, 14. Dezember, um 17 Uhr in der evangelischen Johanneskirche Empelde und am Sonntag, 15. Dezember, um 18 Uhr in der katholischen St. Heinrich-Kirche Hannover.

Die Chöre werden vom jungen und frisch gegründeten Orchester „ensemble geräuschkulisse“ aus Hannover begleitet. Für die Solopartien konnten mit Elisabeth Dopheide (Sopran), Paula Meisinger (Alt), Simon Jass (Tenor), Friedrich Hamel und Johannes Schwarz (beide Bariton) renommierte Sängerinnen und Sänger verpflichtet werden. Die musikalische Leitung liegt am Sonnabend in den Händen von Martin Kohlmann und am Sonntag von Tammo Krüger in Hannover.

Von Bach erklingt aus dem Weihnachtsoratorium die seltener aufgeführte Kantate IV. Zumeist werden nur die ersten drei Kantaten dargeboten. Der Eingangschor „Fallt mit Danken, fallt mit Loben vor des Höchsten Gnadenthron“ ist aber nicht weniger leuchtend und prachtvoll als die bekannte Eröffnung „Jauchzet, frohlocket“ der ersten Kantate.

Mendelssohn Bartholdy hat als eines seiner letzten Werke das unvollendete Oratorium „Christus“ hinterlassen. Der erste Teil („Geburt Christi“) enthält das wunderbar meditative und schließlich in Vision und Anbetung übergehende Stück „Es wird ein Stern aus Jacob aufgehen“ und endet mit dem Schlusschoral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“.

Im Gedenken an den 150. Todestag des „Balladenkönigs“ Carl Loewe werden Teile aus einem zu Unrecht fast vergessenen Oratorium aufgeführt. Loewe hat ihm zu Recht den Titel „Die Festzeiten“ gegeben. Zu den Höhepunkten des Kirchenjahres, Advent und Weihnachten, ist diese Musik besonders festlich und mit starkem emotionalem Ausdruck verbunden.

Der Eintritt beträgt 15 Euro, für Schüler und Studierende 7 Euro. Karten gibt es bei den Chormitgliedern sowie an der Abendkasse oder in den Vorverkaufsstellen „Ammon“ (Gehrden), „Buchfink“ (Ronnenberg), „Plumhoff“ (Empelde) und „Cruising“ (Wennigsen).

Von Dirk Wirausky

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