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Nachrichten Nach 28 Jahren geht Dorothea Träder in den Ruhestand
Umland Gehrden Nachrichten

Gehrden: Dorothea Träder, stellvertretende Leiterin des Margarethenkindergartens, geht in den Ruhestand.

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09:03 30.10.2019
Nun ist Schluss: Erzieherin Dorothea Träder, hier mit Nele (von links), Lukas, Joel und David (alle 5), geht in den Ruhestand. Quelle: Heidi Rabenhorst
Gehrden

Leicht wird es für Dorothea Träder nicht, wenn sie in einigen Wochen im Magrethenkindergarten offiziell verabschiedet wird. Die 62-Jährige hängt an der Einrichtung, deren Entwicklung sie 28 Jahre mit geprägt hat. Wie die Zeit vergangen ist, lässt sich leicht auch daran erkennen, dass Kinder, die sie einst betreut hat, inzwischen wiederum eigene Kinder haben, die Träder in ihrer Obhut hat.

Viele Veränderungen in den Siebzigerjahren

1971 begann ihre Arbeit im Kindergarten, nur vier Jahre später wurde ihr die stellvertretende Leitung anvertraut. In dieser Zeit gab es viele Veränderungen. „Die pädagogische Arbeit wurde den sich veränderten Lebensumständen der Kinder und ihrer Eltern angepasst“, sagt sie. So seien unter anderem die Betreuungszeiten den Familiensituationen angeglichen worden.

Ein großer Einschnitt sei der Umzug von der Roten Schule am Nedderntor in das neue Gebäude im Neddernholz gewesen, als die Krippenkinder dazugekommen seien. „Für mich war es eine Herzensangelegenheit, zusammen mit den Kolleginnen eine gemütliche und entspannte Atmosphäre zu schaffen“, erklärt sie. Nur in einem solchen Umfeld falle es Kindern leicht zu lernen. „Kinder bedeuten mir sehr viel. Sie geben einem sehr viel zurück. Es ist schön, sie in einer so wichtigen Phase ihres Leben begleiten zu dürfen“, schwärmt die stattlich geprüfte Erzieherin und Fachwirtin für Kindertageseinrichtungen.

Vielfältig und nie langweilig

Für den Beruf habe sie sich auch entschieden, weil er eine enorme Vielfältigkeit biete und es nie langweilig wird. „Was also will man mehr?“, fragt sie mit einem Strahlen im Gesicht. Über all die Jahre war es für die Mutter zweier Söhne wesentlich, die Drei- bis Sechsjährigen für ihre Umwelt und ein respektvolles Miteinander zu sensibilisieren. Besonders wichtig war und ist es ihr auch heute noch, mit den Kindern auf Freizeiten zu fahren und Ausflüge zu unternehmen, um deren Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken. „Mit den Kindern den geschützten Raum zu verlassen, intensiviert die Beziehung enorm. Das Verhältnis wird noch herzlicher und inniger“, sagt sie.

Auch wenn ihr die Arbeit sicher fehlen werde, freue sie sich auf die Zeit danach. „Ich möchte endlich meine stapelweise weggelegten Bücher lesen, mit meinem Mann verreisen, auf Madeira wandern und wieder anfangen zu nähen“, erzählt die Ronnenbergerin.

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Von Heidi Rabenhorst

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