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Umland Gehrden Nachrichten Einzelhändler wollen keine Standortgemeinschaft
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23:18 15.03.2019
Kein Interesse: Die Geschäftsleute der Innenstadt wollen keine Standortgemeinschaft gründen. Quelle: Archiv / Georg Weber
Gehrden

Die Einzelhändler aus dem Gehrdener Stadtzentrum haben nicht die Absicht, eine Standortgemeinschaft zur Stärkung der Innenstadt zu gründen. Dies ist das Ergebnis eines Treffens, zu dem Bürgermeister Cord Mittendorf in das Rathaus eingeladen hatte.

Rund 100 Einzelhändler und Dienstleister aus der Innenstadt hatte Mittendorf angeschrieben, 20 Einzelhändler waren der Einladung gefolgt, um über die Belebung und die Wirtschaftsförderung in der Gehrdener Innenstadt gemeinsam zu sprechen. Die Initiative zu diesem Gesprächskreis war von der CDU-Ratsfraktion ausgegangen. Die Christdemokraten hatten im April vergangenen Jahres einen Antrag eingebracht und darin verschiedene Möglichkeiten für eine Innenstadtbelebung aufgezeigt. Ein Vorschlag war die Bildung einer Standortgemeinschaft mit Einzelhändlern und weiteren Beteiligten, um unter anderem auch innovative Konzepte für lohnenswerte und bezahlbare Gewerberaumvermietungen an interessierte Geschäftsleute aufzuzeigen.

Einzelhändler wollen im losen Kontakt bleiben

In der Gesprächsrunde äußerten die Einzelhändler ihre Meinung, dass eine Einrichtung einer Standortgemeinschaft nicht erforderlich sei. Vielmehr wollen sie wie bisher den losen Kontakt untereinander fortsetzen und auf diese Weise im Gespräch bleiben. Dies schließt aber nicht aus, dass man sich zu einem späteren Termin wieder im Rathaus zu einem Meinungsaustausch in einem größeren Kreis treffen könnte. Dies teilten Nurettin Demirel, Fachbereichsleiter Finanzen, und Wirtschaftsförderer Frank Born in der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und öffentliche Einrichtungen mit.

Die 20 Einzelhändler haben sich aber zumindest einem offenen E-Mail-Verteiler angeschlossen. Damit können sie untereinander besser kommunizieren. Die Einzelhändler können so ihre Informationen, Einladungen und Ideen schnell und direkt austauschen.

Ein weiterer Vorschlag aus dem CDU-Antrag ist die Einbindung von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (CAP-Marktmodell). Die Stadt Gehrden ist dazu im aktuellen Gespräch mit Vertretern des Sozialkaufhauses fairKauf in Hannover. Ziel ist es, eine sozialkarikative Verkaufsstelle auf einer größeren leerstehenden Ladenfläche in der Innenstadt einzurichten, in der Sachspenden angenommen und anschließend günstig verkauft werden.

Von Georg Weber

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