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Umland Gehrden Nachrichten Unverzichtbare Unterstützer für das Krankenhaus
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13:28 13.03.2019
Haben allen Grund zur Freude (von links): Klaus Uwe Eckardt, Dora Nägeli, Wolfgang Grotstück, Karola Bernhards, Dr. Enka Pagallies, Helga Schmidale und Manfred Mücke freuen sich mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Martin Memming über den „gut funktionierenden“ Verein. Quelle: Heidi Rabenhorst
Gehrden

„Es war ein großzügiges Förderjahr“, sagte Manfred Mücke, Vorsitzende des Fördervereins für das Robert-Koch-Krankenhaus, bei der Mitgliederversammlung mit Blick auf die Finanzen des vergangenen Jahres. Der Verein hat mit 20 756 Euro Projekte im Gehrdener Klinikum unterstützt. Durch die Hilfe der Förderer konnte unter anderem ein Mobilitätsliegefahrrad für die Geriatrie im Wert von 10 154 Euro sowie ein Radialis-Board für 5462 Euro angeschafft werden. Zusätzlich zu dieser Armstütze für die Herzkatheteruntersuchungen kaufte der Förderverein 15 Uhrenradios für die Intensivstation. „Die Idee kam von den Mitarbeitern“, sagt Mücke. Der Wert der Digitalradios sei mit einem Gesamtwert von rund 250 Euro im Vergleich zum Radialis-Board gering, trotzdem haben sie einen sehr wertvollen Effekt.

Auf der Intensivstation brenne die ganze Zeit künstliches Licht, daher kämen einige Patienten mit dem Tagesablauf und den Uhrzeiten durcheinander. Die Radios mit der Uhrzeit dienten als Orientierungshilfen nach einem Koma. Weiterhin achten die Pfleger auf die richtige Dosierung sowie auf besondere Musikvorlieben. Für die Geburtenstation wurden außerdem fünf neue Babybetten im Wert von 2159 Euro angeschafft. „Das sind sogenannte Baybetten, die als nahezu nahtlose Ebenenvergrößerung an das Bett der Mutter heran geschoben werden“, verriet Mücke den Mitgliedern. Die Reparatur des Kaffeeautomaten in der Notaufnahme schlug mit 305 Euro zu Buche. Sehr gut angekommen sei auch wieder die Aktion am Heiligen Abend. „Wir haben kleine Schneekugeln an Mitarbeiter und an Patienten (Kostenpunkt 836 Euro) verschenkt. Man hat sich gefreut“, berichtete Mücke. Dabei zähle nicht der Wert des Geschenkes, sondern die Geste.

Zugesagt sei außerdem schon das Geld für weitere Projekte. Darunter ein sogenannter UCR-Co2-Insufflator (4713 Euro) und ein Desinfektionsgerätewagen für 2000 Euro. Außerdem soll die Kinderspielecke auf der Neugeborenenstation aufgehübscht werden. Dafür gibt der Verein 1000 Euro. „Die Ausstattung dort ist etwas in die Jahre gekommen. Wir wollen den Besucherkindern eine Heimat geben, wenn sie ihre neues Geschwisterchen besuchen“, sagte Mücke. Dass dies alles möglich ist, liegt an der breiten Unterstützung. Genau 282 Mitglieder finanzieren durch ihre Beiträge die Projekte, hinzukommen Spenden in Höhe von 7879 Euro. „Der Verein lebt“, sagte Mücke.

Von Heidi Rabenhorst

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