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Gehrden: Kai Schönwald ist neuer Kreisvorsitzender der JU.

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19:45 26.08.2019
Mittendrin: Der Gehrdener Kai Schönwald (Sechster von links) steht künftig an der Spitze des Kreisverbandes der Jungen Union. Quelle: Privat
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Gehrden

Die Kreisversammlung der Jungen Union in Neustadt hat den Gehrdener Kai Schönwald zum neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes Hannover-Land gewählt. Die 50 Delegierten wählten den 21-Jährigen mit 97 der abgegebenen Stimmen.

Schönwald folgt dem 27-jährigen Gottfried Schwarz, der nicht erneut antrat. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Finn-Cedric Halbach aus Gehrden. Er wird dem Vorstand in Zukunft als Kreisgeschäftsführer erhalten bleiben.

Mehr Inhalte, modernere Kommunikationswege und der Aufbau von jungen Kandidaten für die Kommunalwahl: Diese Kernziele nennt der 21-jährige Schönwald, der seit 2017 für die CDU auch im Rat der Stadt Gehrden sitzt. Diese sollen konkret mit dem Team des Vorstandes auf einer zeitnahen Klausurtagung in klaren Schritten definiert werden. Ein monatlicher Stammtisch soll an wechselnden Orten stattfinden, „um kleinen Verbänden unter die Arme zu greifen.“ Eines weiß Schönwald nur zu gut: Der Wirkungsraum des neuen Kreisverbandes umfasst eine riesige Fläche. „Und in diesem Großraum gibt es unterschiedliche Probleme, aber auch Möglichkeiten“, sagt der Student für europäisches Informationsmanagement.

Jugendliche für die Politik begeistern

Ein Fantast ist Schönwald nicht. Er weiß sehr wohl, dass es aktuell schwierig ist, Jugendliche und Heranwachsende für die Politik zu begeistern. „Politik ist nicht unbedingt attraktiv“, sagt Schönwald. Und dennoch: Er möchte der jungen Generationen Anstöße geben, sich politisch einzusetzen. „Vielen Jugendlichen ist gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten sie haben“, meint der Gehrdener. Deshalb sei sein großes Ziel, zu den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2021 junge Leute zu motivieren, zu kandidieren. „Wir müssen aber die Interessen der Jugendlichen ernst nehmen“, sagt er.

Seine Motivation, sich in der Politik zu engagieren, erläutert der 21-Jährige mit seiner grundsätzlichen Haltung. „Ich will mich nicht nur beschweren, sondern selbst mitgestalten“, betont er. Das hat bereits zu Schulzeiten am Matthias-Claudius-Gymnasium angefangen. Schon als Siebtklässler war er Mitglied der Schülervertretung. Politisch geprägt habe ihn zudem ein Praktikum beim damaligen CDU-Landtagsabgeordneten Max Matthiesen. „Mir macht die politische Arbeit Spaß, und ich mache es gern“, sagt Schönwald. Mitglied in der CDU zu sein, entspreche zudem seinen christlichen und gesellschaftlichen Werten. „Ich möchte Altes bewahren, aber ich bin offen für Neues“, fasst er es kurz zusammen.

Schönwald freut sich über die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit innerhalb der CDU. „Wir werden uns als Nachwuchsorganisation inhaltlich einbringen, dabei fair bleiben, aber auch unangenehme Fragen nicht scheuen“, kündigt er an. Gleichwohl: „Wir müssen in der CDU wieder mehr über Inhalte reden“, fordert er. Zuletzt sei es vor allem um Posten und Personen gegangen. Das schade der Partei und dem politischen Interesse.

Von Dirk Wirausky

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