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Umland Gehrden Nachrichten Keine Entscheidung über Erweiterung der Kita Am Wald
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13:43 08.04.2019
Die Entscheidung über eine mögliche Erweiterung der Kita Am Wald ist noch nicht gefallen. Quelle: Björn Franz
Gehrden

Viel schlauer dürfte Ann Kathrin Fortmann von der Klax GmbH nicht geworden sein. Die Geschäftsführerin beobachtete in der Mensa des Matthias-Claudius-Gymnasiums aufmerksam die Diskussion im Bildungsausschuss um eine Erweiterung der Kindertagesstätte Am Wald. Klax möchte die Einrichtung an der Robert-Koch-Straße, die seit 2012 in ihrer Trägerschaft ist, gerne erweitern. Eine klare Aussage darüber, ob dies im Zusammenspiel mit der Stadt umsetzbar ist, erhielt Fortmann aber nicht.

Aktuell werden im Klax-Kindergarten zwei Krippengruppen mit je 15 Kindern, sowie 33 Kindergartenkinder betreut. Davon sind 48 Plätze von der Stadt Gehrden reserviert. Das Problem: Neben der räumliche Enge im Gebäude fehlt eine Balance zwischen Krippen- und Kindergartenplätzen. Aktuell kann die Einrichtung nicht garantieren, dass Krippenkinder ab drei Jahre direkt in eine Kita-Gruppe übergehen können.

Das möchte Klax ändern. Am Kindergarten soll ein Erweiterungsbau errichtet werden – und zwar in Eigenregie. Anschließend könnten der Stadt Gehrden 35 statt wie bisher 20 Krippenplätze und 70 statt 28 Kita-Plätze angeboten werden. Allerdings: Die Mehrkosten im Jahr würden für die Stadt 420.000 Euro betragen.

Umgesetzt werden kann das Projekt nur, wenn die Stadt mitspielt. Doch die will sich noch nicht festlegen, ob sie dieses Kooperationsangebot annimmt. Zwar hat sie einen akuten Bedarf an Betreuungsplätzen für Krippen- und Kindergartenkinder, aber laut des Ersten Stadtrates André Erpenbach würden zurzeit ein Bündel an Maßnahmen geprüft. Zwar ist auch Erpenbach der Ansicht, dass der Standort an der Robert-Koch-Straße weiter entwickelt werden sollte, aber er sei nur eine Option. „Das Angebot von Klax ist eine von mehreren Möglichkeiten“, sagte Erpenbach. Erst in der Ratssitzung am 26. Juni könne sich die Verwaltung dazu abschließend äußern.

Von Dirk Wirausky

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