Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Gehrdens Klimaschutzmanagerin setzt auf E-Mobilität
Umland Gehrden Nachrichten

Gehrden: Klimaschutzmanagerin will die E-Mobilität weiter ausbauen.

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:02 02.06.2019
Carsharing: Bürgern stehen am Rathaus nachmittags oder abends stundenweise Mietwagen zur Verfügung. Genutzt wird dieses Angebot bislang aber kaum.
Carsharing: Bürgern stehen am Rathaus nachmittags oder abends stundenweise Mietwagen zur Verfügung. Genutzt wird dieses Angebot bislang aber kaum. Quelle: Dirk Wirausky
Anzeige
Gehrden

Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Gehrden, Kira Janotta, will die Elektromobilität fördern. Es gebe zahlreiche Ideen, sagte Janotta im Ausschuss für Umwelt und Energie. Unter anderem soll ein E-Lastenrad für die Verwaltung angeschafft werden, mit dem die Mitarbeiter kurze Strecke zurücklegen können. Darüber hinaus soll der Fuhrpark von Verwaltung und Bauhof auf E-Autos umgestellt werden. Und weil immer mehr Gehrdener mit einem E-Bike unterwegs sind, will die Stadt auf dem Rathausplatz und in der City E-Ladepunkte einrichten. Eine weitere Überlegung für die Zukunft: E-Auto-Sharing für Wohnquartiere, Mehrfamilienhäuser oder Firmen.

Carsharing-Angebot wird bisher kaum genutzt

Derweil läuft das neue Carsharing-Angebot der Stadt eher betulich an. „Die Bürger müssen sich erst daran gewöhnen“, sagt Bürgermeister Cord Mittendorf. Das Angebot müsse sich noch herumsprechen. Die Idee hinter dem Pilotprojekt der Region Hannover: Einwohner können in Gehrden seit Anfang Mai kostengünstig Fahrzeuge leihen, die auf einem Parkplatz am Rathaus bereitstehen – nach den Dienstzeiten der Verwaltung und am Wochenende.

Unabhängig davon möchte Janotta auch den Fahrradverkehr verbessern und attraktiver machen. „Wir brauchen sichere Wege, zum Beispiel zum S-Bahnhof in Weetzen“, sagte sie. Ferner sollen abschließbare Anlagen und mehr Fahrradbügel aufgestellt werden. Janotta möchte sich mit Blick auf den S-Bahnhof Lemmie an der Bike-and-ride-Offensive beteiligen. „Projekte können bis zu 60 Prozent gefördert werden“, sagte sie. Mit der Bike-and-ride-Offensive soll der Auf- und Ausbau von Abstellanlagen für Fahrräder an Bahnhöfen für Kommunen erleichtert werden. Bis Ende 2022 sollen 100.000 zusätzliche Bike-and-ride-Plätze deutschlandweit errichtet werden. Das Projekt ist eine Kooperation des Bundesumweltministeriums und der Deutschen Bahn.

.

Von Dirk Wirausky