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Gehrden: Protec entschuldigt sich bei Patient.

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11:42 14.06.2019
Die Parkplatzschranke der Ausfahrt lässt sich nur mit einem bezahlten Parkticket öffnen. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Die Firma Protec, die für die Parkraumbewirtschaftung am Klinikum Robert Koch zuständig ist, und das Klinikum Region Hannover haben sich bei Herbert Ohlendorf entschuldigt.

Dieser musste vor einigen Wochen wegen einer Fußverletzung in die Notaufnahme des Gehrdener Krankenhauses. Nach der Behandlung und einer fast siebenstündigen Wartezeit konnte er den Parkplatz am Klinikum nicht verlassen, weil er kein Bargeld für die Kassenautomaten hatte. Das Angebot, seine Personalien zu hinterlassen und die Gebühren am nächsten Tag zu begleichen, wurde von einem Mitarbeiter der zuständigen Sicherheitsfirma abgelehnt. Ohlendorf musste daher mit einem gebrochenen Zeh zum nächsten Geldautomaten humpeln, um sich das nötige Bargeld zu besorgen.

Klinikum: Entspricht nicht der gängigen Praxis

Der geschilderte Fall des Patienten, der den Klinikparkplatz nicht verlassen kann, weil er kein Geld für die Parkgebühr hat, widerspreche der gängigen Praxis und den Regeln der Parkraumbewirtschaftung durch die Firma Protec, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wer die Parkgebühren nicht bezahlen kann, hat die Möglichkeit zur Nachzahlung zum späteren Zeitpunkt, wenn er seine Personaldaten hinterlässt“, erläuterte Klinikumsprecher Bernhard Koch die normale Vorgehensweise. An den Schranken der Parkplatzausfahrt und -einfahrt könne jederzeit Kontakt zu Protec aufgenommen werden. „Wir bedauern den Vorfall“, sagte Koch. Inzwischen sei auch Kontakt zu dem Betroffenen aufgenommen worden. „Wir haben uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt“, sagte Koch.

Die Entschuldigung hat Ohlendorf inzwischen erhalten. Damit ist für den 65-Jährigen der Fall erledigt. „Ich hoffe, die zuständigen Akteure haben daraus gelernt“, sagt er.

Von Dirk Wirausky

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