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Gehrden: Ratsgruppe grüne/Linke fordert ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept.

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18:56 23.05.2019
Unübersichtlich: Die Situation am Steintor gilt als verbesserungswürdig. Nun hat die Ratsgruppe Grüne/Linke ein Verkehrskonzept gefordert. Quelle: Archiv
Gehrden

Bei der Diskussion über die Verkehrssituation im Gehrdener Stadtgebiet hat sich auch die Ratsgruppe Grüne/Linke eingeschaltet. Sie fordert ein umfassendes Verkehrskonzept. „Wir legen Wert auf eine umfassende zukunftsorientierte Verkehrsplanung, die nicht auf singulären isolierten Maßnahmen beruht, sondern auf der Grundlage eines maßgeschneiderten Mobilitätskonzepts für Gehrden basiert“, sagt der Vorsitzende der Gruppe, Heinz Strassmann.

In einem Antrag heißt es: „Vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch eine flächenmäßig wachsende Stadt wie Gehrden, den demografischen Wandel und unserer Verantwortung für Umwelt-, Klima- und Lärmschutz fordern die Grünen ein maßgeschneidertes Verkehrskonzept für die Kernstadt und die Ortschaften.“ Dabei ist der Gruppe wichtig, dass die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden und insbesondere der Fußgänger, Radfahrer und des öffentlichen Nahverkehrs einen gleichberechtigten Stellenwert erhält. Dazu solle ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt werden, dass diesen Anspruch erfüllen kann und alle Verkehrsgruppen gleichermaßen berücksichtigt.

Einzelmaßnahmen sind nicht aufeinander abgestimmt

Gleichzeitig kritisieren Grüne und Linke das bisherige Vorgehen. „Zurzeit werden in Gehrden Verkehrsplanungen durch Einzelmaßnahmen, die oft nicht miteinander korrespondieren, vorgenommen und umgesetzt“, meint Strassmann. Angesichts der vielfältigen Anforderungen an eine Verkehrsplanung werde diese Vorgehensweise einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept nicht gerecht. „Wir versprechen uns davon eine Verbesserung der Mobilität für alle Bürger und der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet sowie ein verkehrstechnisches Zusammenrücken von Kernstadt und Ortschaften.

Zuletzt hat die CDU-Fraktion einen Antrag mit zahlreichen Wünschen und Forderungen verfasst und zur politischen Diskussion gestellt. Die Bürgerinitiative „Wir in Gehrden hatte zudem bei einem Workshop Ideen und Mängel aufgelistet und die Ergebnisse an die Verwaltung weitergereicht. Inhaltlich hatte sich die BI ähnlich geäußert wie die Gruppe Grüne/Linke. Demnach fehle der Stadt eine Gesamtplanung für das Thema Mobilität. Ein weiterer Kritikpunkt: Jahrzehntelang hätten sich die Planungen am Autoverkehr orientiert. Nun müssten Fuß- und Radverkehr stärker in den Fokus rücken, fordert die BI. Auch eine bessere Anbindung der Ortschaften an die Kernstadt sei ein zentrales Thema. Und: Aus Sicht der BI müsse ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept unter Beteiligung von Fachleuten erstellt werden. Es dürfe nicht immer nur auf einzelne Projekte reagiert werden.

Von Dirk Wirausky

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