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Gehrden: Sanierung des Marktplatzes beginnt schon im Februar.

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18:24 30.01.2020
Der Marktplatz in der Gehrdener Innenstadt soll attraktiver werden. Von Februar bis Oktober wird er und das benachbarte Gelände der Kirche deshalb umgestaltet. Quelle: Dirk Wirausky
Gehrden

Es sind nur Vorarbeiten, aber sie sind gleichsam der Startschuss für die umfangreiche Sanierung des Marktplatzes: Der zuständige Wasserversorger Purena wird am 10. Februar damit beginnen, zwischen Alte Straße und Hornstraße eine Wasserleitung auszutauschen. Im Zuge dessen wird zudem die Abwassergesellschaft Gehrden neue Hausanschlüsse zu dem vorhandenen Abwasserkanal legen lassen.

„Das ist ein Vorgriff auf die anschließende Modernisierung des Marktes“, sagte Stadtsprecher Frank Born. Diese Maßnahme wird bereits Einfluss auf den Wochenmarkt am Donnerstag und den Bauernmarkt am Sonnabend haben. Während der Bauphase müssen die Stände der Markthändler in den nördlichen Bereich des Steinwegs unter Einbeziehung der Kirchstraße verlegt werden. Auch Oldtimerfreunde, die sich sonntags in der Innenstadt treffen, weichen in den Steinweg aus.

Im März beginnen die Tiefbauarbeiten

Wenn Purena und Abwassergesellschaft ihre Arbeiten, die vermutlich drei Wochen dauern, beendet haben, folgen auf dem Marktplatz zwischen Kirchstraße und Alte Straße die Straßen- und Tiefbauarbeiten. Nach Abschluss dieser Maßnahmen folgt dann die Umgestaltung des Marktplatzes und die Neugestaltung des Kirchhofs.

Ursprünglich sollte die Sanierung des Marktplatzes bereits im Sommer des vergangenen Jahres beginnen. Allerdings lag der Stadt nur ein Angebot vor – und das überschritt den finanziellen Rahmen deutlich. Die Ausschreibung wurde deshalb aufgehoben. Im Herbst wurde ein zweiter Anlauf unternommen. Nun hat die Stadt zwei geeignete Angebote bekommen: Das eine beinhaltet die reinen Tiefbauleistungen wie Kanalarbeiten, Hausanschlüsse und den Straßenbau, das andere bezieht sich auf Ausstattung und Bepflanzung.

Auch Bereich der Kirche wird umgestaltet

Die ungewollte Verzögerung des Umbaus hatte auch etwas Gutes: Nach Absprache mit der Kirche kann nun der gesamte Bereich ausgeschrieben und in einem Schritt saniert werden. Ursprünglich sollten zunächst nur die öffentlichen Flächen erneuert und anschließend der Bereich der Kirche umgestaltet werden.

Die Auftragssumme für die Tiefbauarbeiten beläuft sich auf rund eine Million Euro, wovon allein 300.000 Euro an die Abwassergesellschaft entfallen. Der zweite Auftrag einschließlich der Arbeiten am Kirchhof beläuft sich auf rund 280.000 Euro.

Derweil wartet die Stadt noch auf ein Angebot für den Bau des geplanten Wasserspiels. Bislang liegt noch keines vor. Die Stadt hat deshalb kürzlich erneut ausgeschrieben. Bis Ende des Monats hofft sie nun, ein Ergebnis vorliegen zu haben.

Die Stadt rechnet damit, dass die Arbeiten im Herbst so weit beendet sind, dass der Marktplatz inklusive Bepflanzung fertiggestellt ist.

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Von Dirk Wirausky

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