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Nachrichten Wasserspiel in der Fußgängerzone gefordert
Umland Gehrden Nachrichten

Gehrden: Stadt und Margarethengemeinde einigen über Ablauf bei Umgestaltung des Marktplatzes.

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14:29 15.05.2019
Zwischen Café Teufel und den bei Kindern beliebten bronzenen Schweinen soll nach Vorstellung der Gruppe Grüne/Linke ein Wasserspiel installiert werden. Quelle: Dirk Wirausky
Gehrden

Die Umgestaltung des Marktplatzes inklusive des Kirchhofes nimmt Formen an. Die Abstimmungsprobleme bei der Planung zwischen der Stadt und der Kirche scheinen gelöst. Laut Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg hätten Gespräche mit der Margarethengemeinde stattgefunden; „und wir haben dabei eine weitgehende Einigung erzielt“, sagte er in der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Städteplanung. Es gibt einen ersten Vorentwurf, der noch in Details überarbeitet werden muss. Ein Problem auf dem kirchlichen Areal an der Margarethenkirche: Die Wegeführung auf der Fläche muss wegen der vorhandenen Grabstätten in Absprache mit der Denkmalpflege neu festgelegt werden.

Dennoch hält die Verwaltung an dem Fahrplan fest, zunächst die städtischen Flächen am Markt zu erneuern; im zweiten Schritt soll dann das Gelände der Kirche umgestaltet werden. Eine genaue Planung wird in der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Städteplanung am 18. Juni vorgestellt. Die Arbeiten auf dem Marktplatz zwischen Kirchstraße und Alte Straße sollen Mitte August beginnen. Mit einbezogen in das Projekt wird auch die Brunnenanlage auf dem Marktplatz, obwohl Teile davon auf dem Grund und Boden der Margarethengemeinde stehen. Das ist mit den Vertretern der Kirche vereinbart worden. Demnächst wird bereits damit begonnen, die Straße und den Fußweg an der Kirchstraße zu modernisieren.

Alte Idee neu aufgreifen

Derweil möchte die Gruppe Grüne/Linke, dass in der Fußgängerzone im Bereich des Café Teufel ein Wasserspiel installiert wird. Die Idee war aus Kostengründen eigentlich verworfen worden, doch nun könne das Projekt am Steinweg dank der zusätzlichen finanziellen Mittel aus der Städtebauförderung in Höhe von 500000 Euro doch noch realisiert werden, meinen die Grünen und die Linke. Aus deren Sicht sei das von vielen Gehrdenern auch gewünscht. „In den Workshops zur Innenstadtentwicklung hatte die Forderung nach Wasser in die Fußgängerzone für die Bürgerinnen und Bürger höchste Priorität“, sagt der Vorsitzende der Gruppe, Heinz Strassmann. Dem sollte der Rat der Stadt nun auch folgen. Die Akzeptanz des Stadtmittelpunkts hänge wesentlich von seiner Attraktivität ab. „Die Aufenthaltsqualität wird durch Wasserspiele aber auch durch Angebote für Kinder erhöht“. meint Strassmann. Der große gepflasterte Platz würde darüber hinaus sehr an Ausstrahlung gewinnen und mehr Menschen in die Innenstadt locken.

Von Dirk Wirausky

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