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18:02 08.04.2016
Carlotta (7) führt Georg (7, von links), Hannes (7), Cedrik (10) und Massimo (7) sowie Cord Mittendorf (von links), Doris Früh-Naumann und Erwin Jordan den „Wassertornado“ vor.
Carlotta (7) führt Georg (7, von links), Hannes (7), Cedrik (10) und Massimo (7) sowie Cord Mittendorf (von links), Doris Früh-Naumann und Erwin Jordan den „Wassertornado“ vor. Quelle: Carsten Fricke
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Gehrden

„Wir sind ganz dankbar für diesen Schatz, den wir da bekommen haben“, sagte Birgit Hasselbring, Hortleiterin Am Castrum, zu Spenderin Doris Früh-Naumann. Die Gehrdenerin hatte zur Beerdigung ihres Mannes Gerd Naumann statt Blumen um Spenden für die Arbeit des Netzwerks Forscher-Kids der Region Hannover gebeten.

„Der Gedanke, junge Menschen spielerisch an Naturwissenschaften heranzuführen, war ihm immer sehr nahe“, erinnerte sie an ihren Mann, der als Professor der Leibniz-Universität Hannover Haushaltstechnik lehrte. Mit dem Projekt „Forscherzeiten“, in dem die Kindern ein- bis zweimal wöchentlich experimentieren dürfen, und dafür gekauftem Material für diverse Forscherstationen, soll das gelingen. So investierten die Kindertagesstätten einen Teil des Spendenbetrags bereits unter anderem in Solarmodule, eine Tafelwaage und Akkubohrer, die die Hortkinder spielerisch anregen sollen.

„Der natürliche Forscherdrang ist ganz einfach da“, betonte Hasselbring, die die Kinder mit den anderen Erziehern und zeitweise unterstützt von Trainern des Netzwerks Forscher-Kids beim freien Forschen und Entdecken begleitet. „Jetzt können wir vieles wirklich ausprobieren.“ Mit den 3000 Euro lasse sich dafür vieles bewirken, waren auch Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover, und Bürgermeister Cord Mittendorf überzeugt.

Von Carsten Fricke

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